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Kyoto Animation Brandstifter behauptet, Studio habe ihm Idee geklaut

Brand kostete 33 Menschen das Leben

Nach dem Brand im Anime Studio Kyoto Animation veröffentlichte die japanische Polizei weitere Details.

Der Mann gab laut der Polizei an, dass Kyoto Animation seine Novel geklaut haben soll. Die Polizei könnte allerdings keinen Diebstahl feststellen und geht daher davon aus, dass der Mann sich den Ideenklau nur einbildet.

Es ist geplant, den Täter nach seiner Behandlung im Krankenhaus weiter zu befragen.

Mehr zum Thema:  Brand bei Kyoto Animation ist der schlimmste Brandfall seit Jahrzehnten in Japan

Täter bereits polizeilich bekannt

Der Mann, 41 Jahre alt aus Tokyo, soll Berichten zufolge in der Vergangenheit in einen Zwischenfall verwickelt, der dazu führte, dass er in eine private Rehabilitationseinrichtung in der Präfektur Saitama eingeliefert wurde. Er hatte noch nie bei Kyoto Animation gearbeitet und es wurde kein klarer Zusammenhang zwischen ihm und dem Animationsstudio gefunden.

Bereits am 14. Juli wurde er wegen Lärmbelästigung in seiner Wohnung von der Polizei besucht. Er hatte einen Nachbarn bedroht und ihm gesagt: „Ich bring dich um.“ Der Nachbar sagte, der Mann sei wegen des Geräusches gegen die Wand geknallt.

Polizei geht von einem kalkulierten Angriff aus

Das Feuer, das das Studio Nr. 1 von Kyoto Animation ausbrach, wurde 20 Stunden nach Brandbeginn vollständig gelöscht.

Dem Feuer vielen 33 Menschen zum Opfer, 35 weitere wurden teils schwer verletzt. Laut den Ermittlern wurden die meisten Opfer des Brandes im Treppenhaus und auf dem Dach gefunden.

Nach Angaben der Ermittler wurden am Ort des Brandanschlags zwei 20-Liter-Benzinkanister, ein Auto und ein Beutel mit mehreren Messern gefunden. Dass sich der Mann das Benzin und die Waffen im Vorfeld der Tat besorgt hatte, spricht laut der Polizei dafür, dass es sich um einen kalkulierten Angriff gehandelt habe.

Viele Menschen trauern

Viele Menschen weltweit bekunden ihr Beileid für die Angehörigen der Brandstiftung. Auch kurz nach dem Feuer fanden sich viele Menschen vor dem Studio ein.

„Ich kann meine Gefühle immer noch nicht ordnen und darüber nicht hinwegkommen“, sagte eine 27-jährige Frau, die aus Nagoya kam, nachdem sie von dem Vorfall erfahren hatte.

Ein 71-jähriger Mann, der in der Nähe an einer Baustelle arbeitet, sagte, er sei am Donnerstagmorgen an mehreren Mitarbeitern von Kyoto Animation vorbeigegangen. „Sie tun mir wirklich leid“, sagte er  unter Tränen.

Die amerikanische Animationsfirma Sentai Filmworks hat eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um Geld zur Unterstützung zu sammeln.

Quelle: MA, Kyodo, AS

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