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Kyoto Animation lässt Gedenkaltar für die Anschlagsopfer entfernen

Animationsstudio dankt allen für die unglaubliche Unterstützung

Nach knapp einem Monat trauern die Menschen weiterhin um die 35 Menschen, die bei dem Brandanschlag auf das Kyoto Animation Studio 1 ihr Leben verloren. Seit Wochen legen Menschen aus der ganzen Welt Blumen und Geschenke vor dem ausgebrannten Studio nieder und beten für die Menschen. Nun will das Studio jedoch den Altar entfernen lassen.

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Am Montag teilte Kyoto Animation Co. mit, dass sie noch diesen Monat den improvisierten Altar entfernen lassen wollen. Genauer gesagt akzeptieren sie noch bis zum 25. August noch Blumen, Botschaften und andere Dinge von den Menschen an den Tischen. Danach wollen sie den provisorischen Altar offiziell wegräumen. Allerdings gibt es bereits Überlegungen, eine offizielle Gedenkstelle zu errichten.

Es gibt weiterhin berührende Animeprojekte

Die Gedenkstätte wollen sie nach eigenen Angaben entfernen, da mittlerweile ein Monat seit dem Anschlag vergangen ist. Sie danken allen Menschen in Japan und auf der ganzen Welt für ihr Anteilnahme, Unterstützung und Ermutigungen. Das Studio will sich dafür revanchieren und weiterhin Anime produzieren, die den Menschen Träume, Hoffnungen und bewegende Erfahrungen bescheren.

Das Studio sagte kürzlich trotzdem den jährlichen Romanwettbewerb ab, da sie und ihre Mitarbeiter immer noch den Anschlag und den Verlust verarbeiten müssen. Es stellte sich mittlerweile heraus, dass ein gewisser Shinji Aoba wohl hinter den Angriff steckt, der selbst erfolglos bei dem Wettbewerb teilnahm. Nach seinen eigenen Angaben wollte er sich an dem Studio rächen, da sie wohl seinen Roman stahlen, was die Polizei und Kyoto Animation jedoch widerlegten. Aktuell befindet sich Aoba immer noch mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Die Polizei will ihn befragen und offiziell festnehmen, wenn es ihm besser geht und hofft so, endlich die vielen offenen Fragen nach dem tragischen Brand zu klären.

Quelle: Kyodo

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