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Kyoto – Feuer in der Pontocho-Gasse

In der Küche eines Lokals in Kyoto, Japan, brach am Dienstag ein Feuer aus. Große Rauchwolken stiegen auf, während die Feuerwehr vier Stunden lang um die Kontrolle über das Feuer kämpfte.

Um 19:10 erhielt die Feuerwehr von Kyoto einen Notruf von einem Mitarbeiter des Izakaya Akaneya Junshinken. Das Restaurant befindet sich in der berühmten Pontocho-Gasse. Der Anrufer gab an, dass die zweistöckige Holzeinrichtung der Küche in Flammen steht. Die Küche befindet sich im Erdgeschoss.

Die Feuerwehr von Kyoto sagte, dass sich das Feuer auf ein Nebengebäude im Süden ausgebreitet hat und einen 280 Quadratmeter großen Bereich verschlungen hat. Es dauerte 4 Stunden die Flammen zu löschen. Der Yomiuri Shimbun berichtete, dass 21 Rettungsfahrzeuge im Einsatz waren.

Ein 23-jähriger Mitarbeiter des Akaneya verletzte sich durch Glas an der Hand. Er wurde zusammen mit einem 38-jährigen Kunden eines nahe gelegen Restaurants in ein Krankenhaus gebracht. Der Kunde litt an Übelkeit, nachdem er Rauch eingeatmet hat.

Die Pontocho-Gasse ist eine der berühmtesten Straßen von Kyoto und besitzt viele Restaurants, Bars und Geschäfte. Nur 50 Meter nördlich des Feuers befindet sich ein Theater mit traditionellen Geimaiko-Tänzerinnen.

Wie in den meisten Nächten waren auch am Dienstag viele Yukata-tragende Touristen unterwegs, um sich die Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Trotz der Bemühungen von dutzenden Polizisten brach schnell Chaos aus.

Ein 66-jähriger Mann, der in einer nahe gelegenen Bar arbeitet und nach draußen ging sagte: „All diese Aufregung. Und da waren diese Explosionen, als intensive Flammen aus dem zweitem Stock kamen.“

„Ich habe mir all meine Sachen geschnappt und bin dort rausgegangen,“ sagte der Barmittarbeiter.

Ein anderer Zeuge, ein 28-jähriger Arbeiter eines nahe gelegenen Izakaya, gab an, dass die Polizei ihm gesagt hätte, dass Evakuiert werden soll.

„Als ich nach draußen ging stank es nach verbranntem Kunststoff“, sagte der Izakaya-Mitarbeiter. „Dann hörte ich Explosionen, als das Feuer größer wurde. Gerade jetzt mache ich mir Sorgen darüber, was mit meinem Arbeitsplatz passiert ist.“

Ein 21-jähriger Zeuge, der in einem nahe gelegenen Lokal arbeitet, erzählte dem Sankei Shimbun, dass er „schockiert war, so viele Feuerwehrautos und Menschen zu sehen die Evakuiert haben. Ganz zu schweigen von den abgesperrten Straßen.“

Inmitten der Panik gab ein Mann, der ein Soba-Restaurant betreibt, an, dass mehrere seiner Kunden noch am Essen waren, als das Feuer ausbrach.

„Ich habe darauf gewartet, dass meine Kunden ihre Mahlzeit beendet haben. Danach schloss ich den Laden so schnell ich konnte“, sagte der Besitzer des Soba-Restaurants. „Ich bin froh, dass meine Kunden und das Gebäude nicht betroffen waren. Aber bei dem Gedanken an ein Feuer in vollen Bereichen wie Pontocho erschaudere ich.“

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