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Anwohner führen Verbot wegen dreisten Touristen ein

Kyoto startet Fotoverbot für Gassen in der Stadt

Bei Touristen ist das traditionelle Viertel von Kyoto sehr beliebt. Allerdings machten ausländische Besucher in den letzten Monaten immer mehr Probleme. Vor allem aufdringliche Fotografen sorgten zuletzt für Ärger. Aus diesem Grund gibt es nun ein Fotoverbot für einige Gassen.

Seit Freitag sind Fotos in privaten Gassen im Gion-Distrikt in der Nähe der beliebten Hanamikoji-Straßen streng verboten. Einheimische sorgten für die Reglung, da Touristen sich respektlos verhielten.

Anwohner und Ladenbesitzer in den Straßen schlossen sich zu einem Verband zusammen, um gegen die aufdringlichen Fotografen vorzugehen. Verbandsvorsitzender Mimiko Takayasu erklärte, dass sie mit dem Verbot Gions traditionelle Atmosphäre bewahren wollen.

Hohe Geldstrafen bei Verstoß

Schilder in der Straße weisen nun auf das Fotoverbot hin. Ebenfalls verteilen sie Flugblätter an die Touristen, auf denen darauf hingewiesen wird, dass sie um Erlaubnis fragen sollen, wenn sie Menschen fotografieren.

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Viele Touristen kommen in die Gegend, um die Restaurants und Teehäuser zu besuchen. Sie machen deswegen gerne Bilder von den Kopfsteinpflaster-Straßen und traditionellen Gebäuden. Allerdings trieben es dabei einige etwas zu weit und betraten ohne Erlaubnis Privateigentum. Ebenfalls wurden Geishas und Maikos belästigt.

Wer sich an die neuen Regeln nicht hält, muss ordentlich zahlen. Das Schießen eines unerlaubten Fotos in der Gasse kann bis zu umgerechnet 82 Euro kosten. Allgemein sollten Touristen sich immer erkundigen, ob Fotos erlaubt sind. Ebenfalls sollten sie nie ungefragt fremde Personen fotografieren.

NHK

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1 Kommentar

  1. Es ist doch wirklich allerhand, wie manche Touristen sich benehmen… herzlichen Dank an alle inkompetente Personen, die zu diesem Verbot beigetragen haben.

    Aber es freut mich auf der anderen Seite, dass sich die Japaner wehren!

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