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Laut OECD-Umfrage arbeiten japanische Lehrer am meisten

Immer mehr Arbeit für Lehrer in Japan

Die japanischen Grundschul- und Mittelschullehrer arbeiten laut einer OECD-Umfrage weltweit am meisten, haben allerdings auch die geringste Selbstbewertung.

Im Durchschnitt arbeiten die Lehrer an japanischen Junior High Schools 56 Stunden pro Woche, in Grundschulen sind es 54,4 Stunden.

Bereits 2013 waren japanische Mittelschullehrer an der Spitze der OECD-Umfrage, es gibt in Japan eine Tendenz zu besonders langen Arbeitszeiten für Lehrer, die durch Aufgaben außerhalb des Unterrichts, darunter Verwaltungsaufgaben, verursacht werden.

Das japanische Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie hatte vor Kurzem eine Reform des Arbeitsstils für Beschäftige im Bildungssektor beschlossen, allerdings wird noch nach Maßnahmen gesucht, um die Situation zu verbessern.

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Japans Lehrer arbeiten am meisten, haben aber auch die geringste Selbstbewertung

Die Umfrage wird alle fünf Jahre durchgeführt, insgesamt wurden Lehrer an Mittelschulen in 48 Ländern und an Grundschulen in 15 Ländern befragt.

Die durchschnittliche Arbeitszeit an Gymnasien in den befragten Ländern belaufen sich pro Woche auf 38,3 Stunden. In Japan sind es 56 Stunden und damit 3 Stunden mehr als 2013.

Die Selbstbewertung bei japanischen Lehrern ist eher gering. Von den Lehrern an den Junior High Schools gaben nur 30,6 Prozent an, dass sie die Schüler motivieren können, die ein geringes Interesse an Schularbeit zeigen. Der internationale Durchschnitt liegt bei 72 Prozent.

In Japan sollen ab der Grundschule im Schuljahr 2020 nacheinander neue Lehrplanrichtlinien zur Wiederbelebung des Unterrichts mit vertieftem Lernen durch unabhängige und interaktive Mittel eingeführt werden.

Immer weniger Menschen wollen in die Lehrberufe

Allerdings muss Japan auch noch ein weiteres Problem lösen, denn immer weniger Menschen wollen Grundschullehrer werden.

Das siebte Jahr in Folge gehen die Zahlen bereits zurück, mittlerweile gibt es nur noch 3,2 Personen pro offene Stelle. Im Geschäftsjahr 2000, als der öffentliche Dienst in Japan ein sehr beliebter Beruf war, waren es 12,5 Personen pro Stelle.

3,2 Personen bedeutet ein Minus von 0,3 gegenüber dem Vorjahr, bei den Mittelschulen liegt die Quote bei 6,8, ein Minus von 0,6 und an Gymnasien bei 7,7, ein Plus von 0,6.

Quelle: MA

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