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Das Leben in Japan erklärt aus der Perspektive eines Kindes

Der YouTube-Kanal „Life Where I’m From“ begeistert mit einem aufregenden Konzept: Im Gegensatz zu vielen anderen englischsprachigen Kanälen, welche sich mit dem Thema Japan auseinander setzen, wird den Zuschauern der Alltag in japanischen Familien aus der Perspektive eines Kindes dargestellt.

Gemeinsam mit seinen beiden Kindern Aiko und Shintaro, besser bekannt als Shin, zeigt Greg Lam in seinen Videos alltägliche Situationen wie Einkaufen gehen, Frühstücken oder das Benutzen eines Pasmo Zugtickets. Ziel des Kanals ist es, jüngeren Zuschauern in der ganzen Welt einen Einblick in Situationen zu geben, die für ihn und seine Familie ganz natürlich. für andere aber unbekannt und neu sind. Gleichzeitig möchte er die Idee, dass das Leben von Japan so viel anders ist als in anderen Teilen der Welt, bekämpfen und zeigen, dass Personen aus aller Welt trotzdem einfach Menschen sind.

Lam lebte vorher in Vancouver. Im Jahr 2013 zog die Familie nach Japan, damit ihre Kinder die dortige Kultur kennen lernen können. Seinen vorherigen Job als Videofilmer musste er dafür aufgeben. Da dem jungen Mann die Arbeit mit der Kamera allerdings ziemlich schnell fehlte, suchte er nach einem neuen Weg, seine Kreativität auszuschöpfen.

Nachdem er seinen Neffen und Nichten in Kanada nun einen Clip geschickt hatte, in dem er ihnen das neue Leben seiner Familie aus Perspektive seiner eigenen Kinder vorstellte, kam ihm nun die Idee, dass auch andere Kinder in der Welt Interesse an solchen Aufnahmen haben könnten.

Die meisten bereits vorhandenen Vlogger auf Japan gefielen ihm dabei allerdings nicht. Allerdings stieß er bei seiner Suche auch auf das Duo Rachel & Jun. Diese beiden sprachen über Japan als ein ganz normales Land, nicht einen Ort voller seltsamer Orte und Bräuche, wie es die meisten anderen YouTuber zu tun pflegten.

Dies inspirierte ihm im April des letzten Jahres dazu, seinen eigenen Kanal zu gründen. Das erste Video über ein japanisches Frühstück zog dabei bereits viel Aufmerksamkeit auf sich.

Der Zeitplan von LWIF wird allein von Aiko und Shin bestimmt. Manchmal haben die Kinder einfach keine Lust ein Video zu drehen. Trotzdem treibt die eigene Begeisterung sie schnell wieder dazu an, über weitere Erfahrungen aus ihren Leben zu berichten und Ausflüge zu filmen. Die dabei entstehenden Videos kommen spontan zustande und werden auch vorher nur selten durchgeplant.

Derzeit hofft Lam, dass er in Zukunft auf seinem Kanal vermehrt auch Einsendungen von Kindern aus anderen Ländern vorstellen kann. Die ersten Videos für dieses Vorhaben sind bereits bei ihm angekommen. Besonders Orte wie Afrika und der mittlere Osten interessieren ihn dabei, da diese auf YouTube kaum vertreten sind.

Gleichzeitig möchte er seine Inhalte ausweiten. Anfang des Jahres begann er damit, auf einem zweiten Kanal, „Life Where I’m From X“, einige komplexere Themen aus der Sicht eines Erwachsenen zu besprechen. Dabei entstanden auch ein paar kurze Dokumentationen, welche sich mit den Themen Reisen in Japan mit einer Behinderung oder ein Tag im Leben eines Ramen-Verkäufers beschäftigen.

Dabei ist es ihm wichtig, auch einmal einen Blick hinter die Kulissen zu wagen. Diese Idee kommt auch bei seinen Zuschauern gut an. Seine Dokumentation über den Ramen-Shop hatte bereits über eine Millionen Zugriffe.

Trotzdem möchte er LWIF solange weiter mit neuen Videos füttern, bis Aiko und Shin die Begeisterung dafür verlieren. Gleichzeitig freut er sich über alle Zuschauer, die ihn und seine Kinder bei ihrem gemeinsamen Projekt unterstützen. Für seine Dokumentationen legte er mittlerweile eine Crowdfunding-Seite auf Patreon an, da diese deutlich höhere Produktionskosten vorzuweisen haben, als die Videos aus Kinder-Perspektive.

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