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Pandemie hat die Reiselust in Japan geämpft

Leere Bahnhöfe trotz Beginn der Golden Week in Japan

In Japan hat die Golden Week und damit die reisestärkste Zeit im Land begonnen. Trotzdem waren nur wenige Menschen auf den Bahnsteigen der Shinkansen-Linien, anders als noch vor einem Jahr, wo allerdings auch deutlich weniger Reisende gezählt wurden.

Die Auslastung der Sitzplätze in den Shinkansen, die vom Bahnhof Tokyo bis 10 Uhr abfuhren, betrug ca. 60 Prozent und fiel in einigen Zügen laut des Betreibers JR Central sogar unter 10 Prozent.

Kaum Touristen in Kyoto zum Start der Golden Week

In Kyoto, einem beliebten Reiseziel während der Golden Week, wurden nur wenige Touristen gezählt. Die meisten Restaurants und Souvenirläden sind allerdings auch geschlossen. In einem Hotel in der Nähe des Bahnhofs Kyoto lag die Belegungsrate bei gerade mal 20 Prozent. Der Betreiber sagte verzweifelt: „Wir wissen nicht, was wir tun sollen.“

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Anders sah es im Stadtteil Sannomiya in Kobe aus, wo sich viele Menschen vor dem neuen Einkaufszentrum Ekizo Kobe Sannomiya versammelten.

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Auch Japans Premierminister bleibt zu Hause

Japans Premierminister, der während der Golden Week eigentlich eine Auslandsreise antreten wollte, blieb in Tokyo, um sich mit der Pandemie zu befassen.

Kurz vor dem Start der Golden Week wurde in Tokyo, Kyoto, Osaka und Hyogo der Ausnahmezustand verhängt. Die Gouverneure der Präfekturen hatten die Menschen mehrmals eindringlich dazu aufgerufen, nicht zu Reisen und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben.

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