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Wegen Überarbeitung

Lehrer in Niigata warf Arbeiten von Schülern in den Müll

Lehrer haben eine Verantwortung für die Aufgaben, die ihre Schüler ihnen geben. Das hat ein Lehrer in der Präfektur Niigata wohl vergessen und muss dafür nun die Konsequenzen tragen.

Der Mann ist für einen Monat suspendiert worden, weil er die Schularbeiten seiner 24 Zweitklässler als gewöhnlichen Hausmüll entsorgt hat.

Suspendierung wegen weggeworfener Arbeiten

Der Bildungsrat der Präfektur Niigata kündigte die Disziplinarmaßnahme am 18. September an. Dem Ausschuss zufolge hat der Lehrer im Juni an einem Abholpunkt außerhalb seiner Nachbarschaft 264 Seiten mit Schularbeiten seiner Schüler, darunter handgezeichnete Bildertagebücher und Studienaufgaben, als Hausmüll entsorgt.

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Die Arbeitsblätter wurden den Kindern in der Coronapandemie als Übungen gegeben. Ihre Schule war geschlossen und sie sollten zuhause Aufgaben erledigen. Die Blätter waren mit dem Namen der Schule bedruckt.

Eine Person, die für die Verwaltung der Müllstation zuständig war, bemerkte den Namen und setzte sich mit der Schule in Verbindung. So wurde die Schule auf das Verhalten des Lehrers aufmerksam.

Als er über seine Handlungen befragt wurde, wurde der Lehrer in seinen 20ern mit den Worten zitiert: „Es gab so viele Papiere, dass ich anfing, sie als lästig zu empfinden. Ich konnte mich nicht in die Gefühle der Kinder hineinversetzen“.

Strafen auch für drei weitere Lehrer

Am 18. September kündigte der Bildungsausschuss gesondert Rügen für drei weitere Lehrer in der Präfektur an. Einem Grundschullehrer über 50 wurde das Gehalt für zwei Monate gekürzt, weil er ohne Erlaubnis einen USB-Stick mit den Namen von 22 Mitgliedern des örtlichen Elternrats aus seiner Schule mitgenommen hatte.

Einem High-School-Lehrer über 50 wird sein Gehalt ebenfalls für drei Monate gekürzt, weil er etwa 340.000 Yen als Pendlerpauschale veruntreut hat. Und einem anderen Highschool-Lehrer über 50 wird das Gehalt um einen Monat gekürzt, weil er den Charakter einer Schülerin gegenüber ihren Erziehungsberechtigten verurteilt und ihnen dadurch Kummer bereitet hat.

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