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Letzte Beschränkungen für Fisch aus Fukushima aufgehoben

Tests bestätigten, dass keine Gesundheitsgefahr besteht

Die letzten Beschränkungen für Fisch aus der Präfektur Fukushima wurden am 25. Februar aufgehoben. Fischer können ihre gesamten Fänge nun wieder exportieren.

Die Task Force der Regierung für die Atomkatastrophe von Fukushima hob die Beschränkungen für bodenfressende Fischarten im Zusammenhang mit Strahlen auf, nachdem die Präfektur die Werte von etwa 1.000 Fischen gemessen hatte und festgestellt hatte, dass keiner den Standard von 100 Becquerel überschritt.

Tests bei 1.000 Fischen bestätigte die Einhaltung gesetzlicher Werte

Die maximale Menge, die im Fisch gefunden wurde, betrug bei den Tests 17 Becquerel. Die Präfektur hatte nach den Tests die japanische Regierung gebeten, die Beschränkungen aufzuheben.

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Nach dem Atomunfall von 2011 im Kernkraftwerk Fukushima Nr. 1 wurde der Export von 43 Fischarten, die vor der Küste der Präfektur gefangen wurden, eingeschränkt.

Die Einschränkungen wurden schrittweise aufgehoben, nachdem Tests bestätigt hatten, dass keine Gesundheitsgefährdung besteht.

Aktuell noch fraglich, ob die Fangmenge wieder erhöht wird

Im Jahr 2019 wurden einigen wenigen Tagen und nur in bestimmten Gebieten Probefänge gemacht. Die jährliche Fangmenge in diesen Gebieten betrug 3.584 Tonnen, was etwa 14 Prozent der Fangmenge des Jahres 2010, ein Jahr vor dem Atomunfall, ausmachte.

Ob die Fangmenge nun erhöht wird, soll in den nächsten Wochen diskutiert werden.

Da die japanische Regierung aktuell darüber diskutiert, ob radioaktives Wasser aus dem Reaktor in Fukushima im Meer freigesetzt werden sollen, befürchten die Fischer in Fukushima allerdings, dass sich keine Abnehmer für ihre Ware finden wird.

MA

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