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Puppe wird für Leiche gehalten

Liebespuppe löst in japanischer Hafenstadt Polizeieinsatz aus

Japans Sex-Industrie bietet eine Vielzahl an sogenannten Liebespuppen, die äußerst realistisch aussehen. Ein Exemplar wirkte nun so lebensecht, dass es in Hachinohe in der Präfektur Aomori einen Großeinsatz auslöste.

Am Freitag entdeckten mehrere Personen am Hachinohe Bay ein Objekt im Wasser, das aussah wie der Körper einer Frau. Erst bei genauerem Hinsehen konnte erkannt werden, dass es sich nur um eine sehr realistische Puppe handelte, die mit dem Gesicht nach unten im Wasser trieb.

Liebespuppe wird für Leiche gehalten

Unter anderen entdeckte auch die bekannte Anglerin Tanaka Natsuki die Puppe, als sie gerade ein Video für ihren YouTube-Kanal drehen wollte. Auch sie hielt die Puppe im ersten Moment für einen menschlichen Körper. Ebenfalls berichtete sie von dem späteren Eintreffen der Polizei, der Feuerwehr und des Notarztes am Hafen.

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Eine unbekannte Person hatte vermutlich die Liebespuppe nicht erkannt und daraufhin den Behörden eine Frauenleiche im Hafenwasser gemeldet. Diese Meldung löste einen Großeinsatz aus. Die Einsatzkräfte vor Ort merkten allerdings schnell, dass es sich nicht wirklich um einen Notfall handelte.

Puppe wird aus dem Wasser gezogen

Die Puppe wurde trotzdem mit einem Seil von der Feuerwehr aus dem Wasser gezogen, vermutlich um weitere Verwechslungen zu verhindern. Im Internet wurde hingegen gescherzt, dass man seine geliebten Plastikfrauen doch lieber ordentlich auf dem Müll entsorgen sollte, als sie einfach ins Wasser zu werfen.

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Woher die Liebespuppe kam, konnte bisher nicht geklärt werden. Wer seine Plastik-Geliebte übrigens besonders schätzt, kann sie sogar anständig beerdigen lassen. Seit einiger Zeit gibt es einen Dienst, der den Puppen in vollem Umfang respektvoll die letzte Ehre erweist.

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