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Affen-Familie mit Nachwuchs in Kyoto sorgt für Unruhe in Tempel

In letzter Zeit konnten Besucher vermehrt eine Familie japanischer Makaken-Affen mit einem Jungtier auf dem Berg Inariyama bestaunen. Die Familie streifte regelmäßig über das Gelände des Fushimi Inari Taisha Schreins in Kyoto. Die Popularität des Schreins stieg durch die Affen-Familie rasant an. Jetzt stellte das Verwaltungsbüro von Fushimi mehrsprachige Schilder auf, um Touristen vor den Tieren zu warnen.

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Gemäß öffentlichen Angaben informierte eine Frau aus dem Umfeld des Tempels die Behörden, dass in letzter Zeit vermehrt Touristen und Besucher von den Makaken angegriffen wurden. Auch verschiedene Zerstörungen warf sie den kleinen Tieren vor. Die betreffende Frau arbeitet in einem Teehaus auf dem Berg. Sie berichtete, dass die Affen den Touristen anfangs aus dem Weg gingen, mittlerweile aber ihre Scheu verloren hätten. Sie wollte ausländische Touristen vor den Tieren warnen, konnte aber deren Sprache nicht, was die Kommunikation schwierig machte.

Affen-Familie im Tempel
Bild: Kyoto Shimbun

Die Frau äußerte sich besorgt darüber, dass die Affen die Besucher angreifen könnten. Die Familie hätte ebenfalls schon öfters Essen aus dem Teehaus gestohlen. Auch den Betreibern der Geschäfte gegenüber verhielten sich die Affen aggressiv.

Mitarbeiter der Stadt arbeiten inzwischen täglich daran, die Makaken wieder zu vertreiben und die Touristen zu vermehrter Aufmerksamkeit im Umgang mit den Tieren aufzurufen. Mittlerweile gibt es Warnschilder in Chinesisch, Koreanisch und Englisch an verschiedenen Stellen im näheren Umfeld des Tempels. Die Schilder warnen vor allem davor, die Tiere zu füttern.

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Bisher stoßen die Warnungen allerdings auf größtenteils taube Ohren. Noch immer sind die tollenden Makaken ein Touristen-Magnet. Die meisten Besucher scharen sich um die Affen und machen Fotos von ihnen. Einige Besucher können mittlerweile von Zusammenstößen mit den Affen berichten.

Quelle: Kyoto Shimbun

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