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„Draw my Akiba“ rief Menschen überall auf der Welt dazu auf, ihre Sicht auf das Viertel festzuhalten

Akihabara-Fanarts erhalten eigene Ausstellung

Der Tokyoter Stadtteil Akihabara (von viele einfach Akiba genannt) war einst vor allem für seine zahllosen Elektro-Geschäfte bekannt. Heute gilt das Viertel in Tokyo vor allem als Mekka für Fans von Anime, Manga, Games und der gesamten japanischen Popkultur.

Das Otaku-Viertel ist normalerweise vom frühen Morgen bis zum späten Abend voller Menschen, die die Atmosphäre genießen und in Spielhallen, Maid-Cafés oder Karaoke-Bars eine großartige Zeit haben. Aber auch ein so pulsierendes Viertel muss sich der Corona-Pandemie unterwerfen.

Akihabara bleibt in Erinnerung

Wer heute Akihabara besucht, findet fast leer gefegte Straßen. Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus wie soziale Distanzierung und der Aufruf der Regierung Zuhause zu bleiben, haben nicht nur für Geschäfte und Lokale im Viertel Auswirkungen. Auch viele Fan-Events und Veranstaltungen, die ansonsten die Menschen anlocken, finden nicht oder nur sehr eingeschränkt statt.

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Als Reaktion auf das Fehlen der Fans vor Ort rief die NTT Urban Development Corporation, Akihabara UDX bereits im Oktober 2020 die Initiative „Draw my Akiba“ ins Leben, an der sich auch verschieden Unternehmen aus dem Szeneviertel beteiligten. Ziel der Aktion war es, Akihabara mit Kunstwerken und durch Botschaften aus aller Welt im Gedächtnis der Menschen zu halten.

Mehr als 400 Antworten erreichten bisher die Organisatoren. Die Fanarts bekommen nun eine eigene Ausstellung im Viertel und werden außerdem auf großen Bildschirmen vor der Bahnstation gezeigt.

Einsendungen aus aller Welt

Akihabara wird international gefeiert
„Draw my Akiba“ Bild: NTT Urban Development Corporation, Akihabara UDX

Menschen aus aller Welt berichteten, was das Viertel im fernen Tokyo ihnen bedeutet. Für viele ist es eine Art Denkmal für alles, was sie an Japan lieben. Das besondere Flair nimmt die Besucher immer wieder gefangen und deswegen können es viele kaum erwarten, endlich wieder nach Japan zu kommen, um diese Stimmung vor Ort selbst erleben zu können.

Die offizielle Webseite der Initiative ist in englischer Sprache gehalten, damit möglichst viele Menschen Zugang zur Aktion bekommen. Das Projekt wird die eingereichten Kunstwerke auch über seine Social-Media-Kanäle teilen. Die Ausstellung in Tokyo läuft vom 12. April bis zum 9. Mai, wobei sie an verschiedenen Stellen in Akihabara zu sehen sein wird. Der Eintritt ist an allen Standorten frei.

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