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Anime-Community feiert Beschwerdebrief wegen zu hoher Lautstärke

Es muss nicht immer gemeckert werden. Ein kleines Briefchen reicht manchmal schon

Es heißt ja so schön „My Home is my Castle“, aber was, wenn man nach einem anstrengenden Arbeitstag in Ruhe seinen Lieblings-Anime schauen möchte? In Japan kann das schon zu Schwierigkeiten führen.

Japanische Wohnungen sind in der Regel recht klein und die Wände fallen dünn aus. Deswegen bekommen viele Japaner mehr von ihren Nachbarn mit als sie eigentlich möchten. Wer tagsüber arbeiten geht, hat nur die Abendstunden, um auszuspannen und seine Freizeit zu genießen. Ein japanischer Twitter-Nutzer veröffentlichte vor Kurzem einen Brief seines Nachbarn, in dem dieser ihn bittet, doch seine Anime am Abend in einer etwas geringeren Lautstärke zu schauen.

Von Fan zu Fan

Der Nachbar schreibt, dass er den Fernseher durch die Wand hören könne. Deswegen bittet er darum, diesen noch etwas leiser zu drehen. Gleichzeitig fragt er, ob der Anime-Fan von nebenan am Vorabend den Movie von „Puella Magi Madoka Magica“ gesehen habe. Und outet sich gleichzeitig als „Madoka“-Fan.

Obwohl es sich bei der Mitteilung nur um einen kleinen handgeschriebenen Brief handelt, reagiert das Internet begeistert. Denn der Nachbar muss sich mit dem Franchise schon ziemlich gut auskennen, wenn er nur anhand des Schalls durch die Wand den Unterschied zwischen Film und Serie erkennen konnte. Das Franchise „Puella Magi Madoka Magica“ umfasst eine 12 Folgen lange Anime-Serie und drei Kinofilme. Wenn der Mann aber wirklich die Unterschiede erkannt hat, muss der Fernseher schon ziemlich laut gewesen sein.

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Anime-Fans verstehen sich doch irgendwie immer

Was ebenfalls für Freude bei der Anime-Community sorgt, ist die Tatsache, dass es dem Briefschreiber nur um die Lautstärke geht und er mit dem Hobby seines Nachbarn keine Probleme zu haben scheint. Der Schreiber gibt sich schließlich selbst als „Madoka“-Fan zu erkennen. Auch in Japan gibt es immer mehr Menschen, die es schwierig finden, mit Otaku in Kontakt zu treten. Deswegen freuen sich viele Kommentatoren, dass der Empfänger des Briefes schon fast einen neuen Freund aus seiner Nachbarschaft gefunden hat, der seine Leidenschaft zumindest teilweise teilt.

Der Twitter-Nutzer diskutierte mit anderen Leuten, ob er einen Brief zurückschreiben sollte, um so mit seinem Nachbarn wieder in Kontakt zu treten. Gleichzeitig fühlt er sich aber seltsam, weil diese „Brieffreundschaft“ immerhin mit einem Beschwerdeschreiben begann. Allerdings ist nicht zu leugnen, dass die Wortwahl nicht wirklich anklagend ausfällt, sondern wirklich nur als Hinweis gedacht ist, doch bitte ein wenig leiser zu sein.

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