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HomeNachrichten aus JapanLifestyleAsahi kommt mit der Produktion seines neuen Craft-Biers nicht mehr hinterher

Die Dosen mit ihrer speziellen Schaumkronen sind so gefragt, dass sie größtenteils direkt ausverkauft waren

Asahi kommt mit der Produktion seines neuen Craft-Biers nicht mehr hinterher

Viele Japaner können in diesen Zeiten kaum noch ein Feierabend-Bier mit den Kollegen trinken, denn wegen der Corona-Pandemie müssen Bars und Restaurants um 20 Uhr schließen. Deswegen ist das Nama (Fassbier) nach der Abend nur noch eine ferne Erinnerung.

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Convenience Stores sind weiterhin rund um die Uhr, sieben Tage die Woche geöffnet und bieten ebenfalls ein breites Angebot an Bieren und alkoholischen Getränken für die Happy-Hour in den heimischen vier Wänden. Damit die Japaner auch weiterhin nicht auf ihre Schaumkrone verzichten müssen, brachte die Brauerei Asahi eine spezielle Sorte Craft-Bier auf den Markt.

Craft-Bier für den besonderen Moment

Auf den ersten Blick sieht die neue Dose Asahi Super Dry aus, wie ein normales Dosen-Bier, wie es sie in verschiedensten Arten in den Regalen zu finden gibt. Wer allerdings einen genauen Blick auf den Deckel wirft, bemerkt schnell den Unterschied. Die Dosen sind so gestaltet, dass der komplette Deckel entfernt werden kann. Danach entsteht eine Schaumkrone, wie man sie von perfekt gezapften Bieren in einer Bar kennt.

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Zwar erschien die neue Dose gerade in der Pandemie, was auf einen schlauen Marketing-Coup schließen lässt, allerdings arbeitete Asahi bereits seit mehr als vieren Jahren an seinen speziellen Nama Jokki (Zapfhahn-Dosen). Unter dem Strich hätte sich das Unternehmen aber keine bessere Zeit aussuchen können, um seine neue Sorte auf den Markt zu bringen.

Perfektes Craft-Bier
Schaumkrone aus der Dose Bild: Asahi

Lieferungen erst wieder ab Mitte des Jahres möglich

Die Biere kamen Anfang April in Japan in den Handel und waren praktisch sofort ausverkauft. Asahi musste eine Zeit lang den Vertrieb an kleine Händler unterbrechen, um zumindest die großen Super-Märkte bis zum 20. April noch mit einigen Kisten beliefern zu können. Allerdings erwies sich auch dort die Nachfrage als wesentlich größer als der maximal mögliche Lieferumfang.

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Inzwischen geht Asahi davon aus, dass es nur noch in kleinen Märkten in eher ruhigeren Gebieten noch einige letzte Dosen Asahi Super Dry geben könnte. Gleichzeitig erklärte das Unternehmen, dass man bis Mitte Juni wahrscheinlich keine weiteren Dosen wird ausliefern können. Für den optimalen Schaum sollte das Bier bei einer Temperatur zwischen vier und acht Grad Celsius genossen werden.

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