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Aufruf nach der Verhinderung des Neustarts des Ikata Reaktors abgelehnt

Ein japanisches Amtsgericht in Westjapan lehnte am Freitag einen Aufruf der Bürger ab. Diese hatten darin gefordert, die Suspension des Reaktors von Shikoku Electric Power Co. aufrecht zu erhalten. Jedoch hatte das Gericht dagegen entschieden.

Aufgrund von Sicherheitsbedenken hatte der oberste Gerichtshof Hiroshimas im vergangenen Dezember eine provisorische Aufforderung erstellt. Diese richtete sich an das Atomkraftwerk Ikata und verbat den Neustart der dritten Einheit des Reaktors dort. Doch dieses Verbot galt nur bis zum 30. September diesen Jahres. Im Mai reichten die Bürger Anträge zur Verlängerung dieser Suspension ein.

Am 25. September jedoch annulierte das gleiche Gericht diese Aufforderung. Die Sorgen der Ortsansässigen wischten sie leichtfertig beiseite. Sie erklärten diese als „grundlos“ und begründeten diese Entscheidung mit dem geringen Risiko eines Vulkanausbruchs. Denn darin besteht die Hauptsorge der Bürger. Doch der Vulkan in der Kumamoto Präfektur ist 130 Kilometer von dem Kraftwerk entfernt. Somit ist selbst bei einem Ausbruch die Wahrscheinlichkeit, dass dieser sich auf das Kraftwerk auswirkt und eine Reaktion des Reaktors verursacht, verschwindend gering. Diesem Urteil stimmt auch der vorsitzende Richter, Takahiko Fujisawa, des Amtsgerichts in Hiroshima zu. Er fügte noch hinzu, dass auch die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs vom Berg Aso „sehr gering“ sei.

Shikoku Electric setzt die Inbetriebnahme des Reaktors für Sonntag an

Das Unternehmen heißt die Entscheidung des Gerichts willkommen. Denn Seit dem letzten Viertel von April bis Juni schreiben sie rote Zahlen. Dies liegt vor allem auch an den steigenden Kosten für Kohle- und Ölgefeuerte Energiegewinnung sowie der reduzierten Leistung. Sie erklärten außerdem, dass endlich ihre Beschwerde, dass sie für die Sicherheit der dritten Einheit gesorgt hätten, angenommen wurde. Sie hatten zusätzliche Maßnahmen eingeleitet, um die Notstromgeneratoren vor vulkanischer Asche zu schützen. Am Sonntag wollen sie den Reaktor, der seit Oktober letzten Jahres für Wartungsarbeiten außer Betrieb genommen war, wieder einschalten. Dadurch erhoffen sie sich, bis ende März wieder positive Zahlen zu schreiben.

Quelle: Mainichi

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