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So verwandelt sich jeder in ein ultra-süßes Kawaii-Girl

Ausstellung in Tokyo entführt in die Welt der Kigurumi-Masken

Wer demnächst Tokyo besucht und direkt in die japanische Kawaii-Kultur eintauchen möchte, sollte sich die Kigurumi-Masken-Ausstellung „Kawaii x Kigmask“ unbedingt ansehen.

Kigurumi bedeutet in Japan kostümierte Figur und umfasst alle verkleideten Menschen. Von Maskottchen in Themenparks bis hin zu Anime-Figuren, die in solchen Parks auftreten, gehört alles in diese Gruppe. Das beliebteste Unter-Genre sind die sogenannten Puppen-Kigurumi, die sich vor allem in den letzten Jahren stark weiterentwickelten.

Diese Masken imitieren oft Eigenarten von Anime-Charakteren wie große Augen und werden deswegen Animegao (Anime-Gesichter) genannt. Trotzdem gehören neben der Maske auch eine hautfarbene Ganzkörper-Verkleidung und eine möglichst niedliche Kleidung zum Gesamtbild, wenn es darum geht, einen individuellen Kawaii-Kigurumi-Charakter zu kreieren. Auf diese Weise unterscheiden sich Kigurumis von klassischen Cosplayern, die einen bestimmten Anime-Charakter als Vorlage wählen.

Hyokkame-Masken

Kugurumi-Mädels
Kigurumi-Charaktere Bild: Hyokkame

2015 wurden vor allem in Tokyo Hyokkame, eine Mischung aus Festival-Masken und klassischen Kigurumis, äußerst beliebt. Diese besonders hochwertigen Kreationen verbinden zeitgenössische Modetrends mit der japanischen Kawaii-Kultur und stellen eine neue Aktualisierung der bekannten Masken-Variationen dar.

Hyokkame werden sowohl von Männern als auch von Frauen getragen und sind gerade wegen den niedlichen und modischen Aspekten besonders beliebt. Einige Liebhaber gehen so weit, sich das ganze Haus mit solchen Figuren vollzustellen. Hyokkame haben in Japan bereits eine große Fan-Gemeinde, aber auch die Anzahl ausländischer Liebhaber wächst.

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Hyokkame-Masken unterscheiden sich durch mehrere Merkmale von den bekannten Kigurumi-Figuren. Vor allem das Design, die Anpassung an den Träger und der dadurch entstandene Komfort sind für viele Kunden Gründe, zu diesen Produkten zu greifen.

Vor allem die Größe ist für viele ein Pluspunkt. Die Augenpartien sind bei diesen Masken nicht flach und einfach bemalt, sondern besitzen mehr Konturen. Außerdem können Augen und andere Teile leicht ausgetauscht werden. Perücken sind einfach mit Klettverschluss angebracht und ebenfalls sehr leicht zu wechseln.

Die Welt der Kigurumi ist groß

Shaula ist das offizielle Gesicht der neuen Ausstellung und besitzt eine eigene Hintergrundgeschichte. Ihr Design sowie die damit verbundene Maske können zwar gern kopiert, allerdings im Shop nicht gekauft werden. Shaula gibt Workshops, in denen sie zeigt, wie jeder selbst zu einer Kigurumi-Figur werden kann und steht auch für Fotos gern zur Verfügung.

Masken soweit das Auge reicht
Kigurumi-Mega-Shop Bild: Shuhei Ookawara

Erstmals stellt Hyokkame eine neue Kollektion an Augen vor und gibt Hilfe, wenn es darum geht, die passenden Designs zur jeweiligen Haut-Verkleidung zu wählen. Am 17. Januar wird es außerdem einen Vortrag mit Shuhei Ookawara geben, einem Kigurumi-Performer und Besitzer eines eigenen großen Masken-Shops.

In der Präsentation geht es um die Entwicklung der Masken-Kultur und vor allem um die Aussichten für die Zukunft. Die Teilnehme kostet 1.200 Yen (9,90 Euro), allerdings dürfen nur 20 Personen diesem Vortrag lauschen.

Offizielle Webseite

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