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Die gelben Tropenfrüchte wachsen in der kältesten Region Japans

Bananen aus Hokkaido werden zum außergewöhnlichen Luxusobst

Die Japaner entdecken immer mehr Bananen für ihren Speiseplan. Zahlreiche Kreationen mit der gelben Tropenfrucht belegen, dass die Menschen in Japan sie immer wieder neu genießen möchte. Allerdings sind die gelben Früchte in Japan kaum zu finden, deswegen werden knapp 99,98 Prozent aus dem Ausland importiert.

Dies bedeutet, dass nur 0,02 Prozent der Bananen, die in Japan gegessen werden auch dort herkommen. Viele dieser 0,02 Prozent dieser Früchte stammen aus Hokkaido. Hokkaido ist die nördlichste Präfektur Japan, die den Winter unter einer dicken Schneedecke verbringt. Das ganze Jahr herrschen dort eher niedrige Temperaturen und auch die Luftfeuchtigkeit ist die niedrigste im gesamten Land. Die meisten der Hokkaido-Bananen werden in der Stadt Kushiro angebaut.

Bananen aus dem hohen Norden

Die Früchte aus dem hohen Norden sind allerdings nicht billig. Das Unternehmen 946 Bananas verkauft seine Fürchte für den Preis von 1.080 Yen (etwa 8,20 Euro) das Stück. „946“ wird auf japanischen Gelesen wie „Kushiro“, wovon das Unternehmen seinen Namen ableitet. Damit liegt der Preis pro Frucht etwa beim 20-fache des Preises importierter Bananen. Drei hochwertige Früchte aus Hokkaido sind für immerhin 4.860 Yen (circa 37 Euro) zu bekommen.

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Wer sich für diese Sammelbestellung entscheidet, bekommt seine Bananen in einer schönen Schachtel geliefert, in der die kalten Früchte einzeln verpackt sind. Durch Luftlöcher haben die Früchte während des Transports noch die Gelegenheit nachzureifen, sodass sie in bester Qualität beim Kunden ankommen.

Besondere Lieferung für besondere Früchte
Früchte einzeln Verpackt Bild: Bananas 946

Besondere Eigenschaften kosten

Gleichzeitig sind die Bananen aus Hokkaido größer als die Import-Versionen aus Übersee. Das Unternehmen aus Hokkaido legt großen Wert darauf, dass seine Produkte ohne Pestizide oder chemischen Dünger angebaut werden. Der Geschmack ist kräftiger und süßer als bei Import-Früchten, was die Anbauer auf den großen Temperaturunterschied in der Region zurückführen. Die Bananen haben außerdem eine so dünne Schale, dass diese einfach mitgegessen werden kann.

Die Schale der Hokkaido-Bananen ist aber auch sehr bitter, allerdings gilt sie als besonders nahrhaft, deswegen empfiehlt Bananas 946 die kompletten Früchte zu verarbeiten und sie zum Beispiel für einen Smoothie oder traditionell japanische Gerichte wie Kinpira no Gobo zu verwenden.  Die Früchte können direkt beim Hersteller über einen Online-Shop bestellt werden.

Süße Gerichte einfach selbst gemacht
Vollständig verarbeiten Bild: Bananas 946

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