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Home News Lifestyle Bandai will "Gundam"-Modellbausätze aus den Plastikresten alter Modelle herstellen

Gunpla Recycling Project ist am ersten April gestartet

Bandai will „Gundam“-Modellbausätze aus den Plastikresten alter Modelle herstellen

Das „Mobile Suit Gundam“-Universum erfreut sich bis heute größter Beliebtheit und wächst immer weiter. Neben Anime, Manga und Games sind Modellbausätze rund um die auffälligen Roboter eine konstante Einnahmequelle. Diese werden vor allem von Bandai in immer neuer Form herausgegeben.

Gunpla ist ein neues Projekt, das Bandai ins Leben gerufen hat. Das Wort ist dabei eine Mischung aus den Worten „Gundam“ und „Plastikmodell“. Die beliebten Modellbausätze gibt es mittlerweile in verschiedensten Formen, von einfachen Einheiten für Kinder bis hin zu komplexen Modellen, die aus einer speziellen Metalllegierung hergestellt werden und dementsprechend teuer sind.

Bandai will Plastikreste recyceln

Im Zuge des Zusammenbaus sammelt sich aber auch jede Menge Abfall an. Einige Gundam-Fans sprachen sich gegen diese große Menge an Reststoffen aus und haben bereits überlegt, daraus neue Modellbausätze aus altem Plastik zu kreieren. Gleichzeitig arbeitet Bandai daran, diese überzähligen Materialien in Grenzen zu halten.

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Jetzt startete Bandai das Gunpla Recycling Project, indem es darum geht, die Gundam-Bauer dazu aufzurufen, ihre Bausatz-Reste aufzubewahren und diese dann an das Unternehmen zurückzugeben. Dazu werden ab dem ersten April an circa 190 Vergnügungsstätten, die direkt von NAMCO BANDAI betrieben werden, darunter Spielhallen oder Shops, spezielle Recycling-Boxen aufgestellt. Hier können Bastler dann ihre übrig geblieben Plastikabfälle zurückgeben.

Rest von "Gundam"-Bausätze sollen recycelt werden
Lebenskreislauf eines „Gundam“-Modells Bild: NAMCO BANDAI

Neue Gundam-Bausätze sollen umweltfreundlicher werden

Diese sammelt das Unternehmen dann ein und führt die übrig gebliebenen Bausatz-Teile einem „chemischen Recycling-Vorgang“ zu. Polystyrol ist der am häufigsten für solche Bausätze verwendete Kunststoff. Dieser wird im Zuge der chemischen Arbeit zersetzt und wieder in Styrol-Monomer umgewandelt, dem Rohstoff aus dem später der Kunststoff besteht. Auf diese Weise können recycelte Reste wieder für neue Gunpla genutzt werden.

Gleichzeitig erklärte Bandai, dass man nach weiteren Möglichkeiten sucht, Plastikabfälle oder andere umweltfreundliche Stoffe für die Herstellung der Gundam-Bausätze zu nutzen. Das neue Gunpla-Project ist eine gute Gelegenheit für die Fans, einen kleinen Beitrag zum Erhalt der Umwelt zu leisten und gleichzeitig haben sie einen Grund, mal wieder einen Ausflug in eine der Bandai-Spielhallen zu machen.

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