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Bank will Japaner Geld verweigern, weil er es für sein Lieblingsidol ausgeben möchte

Er wollte sein Lieblings-Underground-Idol fördern

Eine Festgelder-Regelung ist eine gute Möglichkeit, um Geld für einen bestimmten Zeitraum zu sparen. Der Nachteil an dieser Stelle ist die geringe finanzielle Flexibilität. Ein japanischer Gymnasiallehrer hatte sich vor einiger Zeit für diese Variante entschieden. Als sich seine persönliche Lebenssituation veränderte und er mehr Geld verdiente, wollte er das Konto wieder auflösen. Da begannen die Probleme.

Der Mann wandte sich an seine Bank, um die nötigen Unterlagen zu bekommen und eine Auflösung in die Wege zu leiten. Gemäß Angaben des Mannes auf Twitter fragte ihn ein Angestellter der Bank, wofür er das so frei geworden Geld verwenden wollte. Der Japaner sah nicht ein, warum er dies seiner Bank mitteilen sollte, es sei immerhin sein Geld, mit dem er machen könne, was er wolle.

Der Angestellte erklärte die Frage mit der Geschäftspolitik des Geldinstitutes. Anstatt sich irgendeine Erklärung auszudenken, sagte der japanische Sparer einfach die Wahrheit. Der Idol-Fan erklärte, er wolle das Geld verwenden, um ein „Chika Idol“ zu unterstützen. Bei diesen Underground-Formationen handelt es sich in der Regel um neu gebildete kleine Idol-Einheiten, die sich noch keinen eigenen Ruf aufgebaut haben. Diese benötigen Geld, um erste Touren zu veranstalten oder auf entsprechenden Events auftreten zu können.

Kein Geld für Underground-Projekte

Der Angestellte hörte sich die Antwort an und bat den Mann noch etwas zu warten, weil er noch weitere Papiere holen müsse. Der Sparer reagierte auf diese weiteren Unterlagen sehr ungehalten und geht davon aus, dass diese nicht nötig gewesen wären, wenn er gesagt hätte, er wolle mit dem Geld Süßigkeiten oder Anime-Figuren kaufen. Gleichzeitig erkennt er in dem Verhalten der Bank eine Diskriminierung der „Chika-Idole“, da er, seiner Meinung nach, keine Probleme hätte, das Geld für eine bekannte Formation wie AKB48 oder Nogizaki46 auszugeben.

Die Bank erklärte, dass die Frage nach dem Grund für die Auflösung eines Festgeldkontos nur der internen Revision und als Kundenfeedback gelte. Egal was ein Kunde sagt, er würde sein Geld selbstverständlich ausgezahlt bekommen. Aktuell nehmen in Japan die Fälle von Finanzbetrug zu, sodass die Banken sich zusätzlich absichern. Daher werden solche Vorgänge besonders geprüft, was etwas mehr Zeit dauert.

Selbstverständlich ist es für Banken besser, wenn die Kunden ihre Langzeitinvestitionen dort lassen, weswegen es nicht verwunderlich ist, dass die Angestellte die Leute daran hindern wollen, diese zu kündigen. Ob die Antwort des Kunden, ein Idol unterstützen zu wollen, in der jährlichen Auswertung der Antworten am Ende auftaucht, bleibt abzuwarten.

Quelle: Twitter / @Amanda_Ran

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