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Beleuchtung am Byodo-In in Japans Kyoto

Seit dem 17. November ist der berühmte Tempel in Kyoto von einer ganz besonderen herbstlichen Beleuchtung erhellt. Ein spezielles, golden schimmerndes Licht verleiht ihm ein fantastisches Aussehen und unterstreicht zugleich die herbstlichen Farben.

Der alte Tempel steht auf der Liste der Welterben. Seine Hoo-do, auch bekannt als die Phönix-Halle, ist über 1.000 Jahre alt. Vor allem in Japan ist dieses Alter eine Seltenheit, denn Kriege, Beben und Feuer zerstörten die meisten der alten Bauwerke. Doch dieser Tempel in Kyoto zeugt weiterhin von der traditionellen, jahrhundertealten Baukunst Japans. Daher steht er außerdem auch unter Denkmalschutz. Auf die Beleuchtung für einen kurzen Zeitraum hatte dies jedoch keine Auswirkungen, denn ein temporär aufgestellter Projektor strahlt ihn an.

Diesen Projektor entwickelte die in Tokyo ansässige Firma Stanley Electric Co. Sie nutzten für die Beleuchtung eines so alten Bauwerks eine ganz besondere LED, die goldfarbenes Licht produziert. Dieses Jahr wird ein solches Licht zum allerersten Mal genutzt. Angestrahlt ist nur die Phönix-Halle und ihre Dekorationen, von denen der Name stammt. Denn auf dem Dach befindet sich eine metallene Statue des mystischen Vogels. Doch auch das Innere der Halle ist beleuchtet. Vor allem für die dort befindliche Amida Buddha Statue ist das nun genutzte goldene Licht sehr passend. Doch auch das Herbstlaub der umstehenden Bäume kann so optimal zur Geltung gebracht werden. Gelblich-goldenes Licht schafft dies sehr viel besser als kaltes weißes.

Diese besonderen nächtlichen Anblicke sind für Besucher noch bis zum 2. Dezember zu sehen. Jeden Freitag, Samstag und Sonntag ist die goldene Beleuchtung zwischen 18 und 20 Uhr am Abend eingeschaltet. Ein Besuch kostet 600 Yen (ca. 4,70 Euro) für Erwachsene, 400 Yen (ca. 3,10 Euro) für Senior und Junior High Schüler und für Grundschüler 300 Yen (ca. 2,30 Euro).

Quelle: Asahi Shimbun

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