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Gründe für die überraschende Schließung wurden nicht genannt

Berühmtes Warehouse Kawasaki Arcade schließt noch dieses Jahr

In Japan gibt es viele Arcadehallen, die dazu verlocken, eimerweise Geld auszugeben. In Tokyo gibt es allerdings ein ganz besonderes, das sehr wahrscheinlich einzigartig auf der Welt ist. Die Rede ist vom Warehouse Kawasaki Arcade, das die Menschen in eine komplett andere Welt entführt. Nun gibt es jedoch die traurige Nachricht, dass die Einrichtung noch dieses Jahr schließen muss.

Was das Warehouse Kawasaki im Herzen von Kawasaki so besonders macht, ist die Einrichtung. Das komplette Innenleben des Gebäudes erinnert an eine alte, zugebaute chinesischen Stadt aus den 80ern mit Sci-fi-, Steampunk- und Horror-Einflüssen. Allgemein diente als Vorbild die berühmte Kowloon Walled City in Hongkong, die noch heute Menschen fasziniert. Das Gebäude ist also viel mehr als nur eine Arcadehalle, sondern schon fast eine kleine Stadt.

Arcadehallen kämpfen mit der Steuererhöhung

Seit 14 Jahren gibt es nämlich auf mehreren Etagen nicht nur Videospiele. Besucher können gleichermaßen alles genauer erkunden, im Internet surfen, Manga lesen, sich massieren lassen und für Verpflegung ist gleichermaßen gesorgt. So besuchten ebenfalls Touristen das Warehouse Kawasaki als Geheimtipp und Cosplayer nutzen die Einrichtung als Kulisse für Bilder.

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Umso trauriger sind die Fans nun über die Nachricht, dass das Warehouse Kawasaki ohne Weiteres schließen wird. Viel Zeit für einen Abschied bleibt dabei nicht, denn schon am 17. November sollen die Türen für immer verschlossen bleiben. Das Management verriet zwar nicht, wieso sie schließen, viele können es sich jedoch schon denken.

Arcadehallen sind schon lange nicht mehr so erfolgreich in Japan wie vor einigen Jahren. Aus diesem Grund ist es für viele nicht einfach, noch wirklich Profit mit den Spielen zu machen. Da es nun jedoch zusätzlich noch die neue Verbrauchersteuer gibt, kämpfen die Besitzer noch mehr.

Es lassen sich nicht einfach die Preise an den Automaten anpassen, sodass es automatisch weitere Verluste für die Betreiber gibt. Trotzdem sind viele traurig und wünschen sich, dass die einzigartige Arcadehalle doch noch gerettet wird.

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