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Blinder japanischer Segler schafft Nonstop-Pazifiküberquerung

Ein blinder japanischer Seemann erreichte am Samstag erfolgreich die Präfektur Fukushima. Vor fast zwei Monaten war der Mann in San Diego aufgebrochen. Er ist damit der erste, der eine sogenannten Blindsegelfahrt nonstop über den Pazifischen Ozean erfolgreich absolvierte.

Zusammen mit einem sehenden Navigator war es der zweite Versuch des blinden 52-jährigen Mitsuhiro Iwamoto die 14.000 Kilometer lange Strecke ohne Unterbrechung zu schaffen. Sein erster Versuch scheitere an einem Zusammenstoß mit einem Wal. Das Boot sank damals, nachdem die Männer sich in Sicherheit bringen konnten.

Für Iwamoto wurde ein Traum wahr. Er sei jetzt der glücklichste Mensch der Welt, weil er damals nicht aufgegeben hatte. Der gebürtig aus Kumamoto stammende blinde Segler lebt derzeit in San Diego. Von dort brach er am 24. Februar 2019 auf. Mit ihm zusammen auf seinem 12 Meter langen Boot „Dream Weaver“ war nur der Navigator Doug Smith.

Nach seinem ersten erfolglosen Versuch nahm Iwamoto an einem Triathlon teil, um sich über das Schwimmen besser mit dem Meer vertraut zu machen. Der Wettkampf half dem blinden Mann auch dabei, mit dem traumatischen Untergang seines ersten Bootes 2013 umzugehen. Damals erreichte er sein Ziel, die Überquerung des Pazifiks, nicht.

Bei seinem gescheiterten Versuch startet der Segler in Fukushima und sollte von dort nach San Diego gelangen. Sein damaliger Navigator stammte ebenfalls aus Japan. Das Boot der beiden Männer sank fünf Tage nachdem sie ausgelaufen waren. Sie wurden von den japanischen Selbstverteidigungskräften gerettet.

Iwamoto schrieb auf seiner Webseite, dass er und sein Navigator diese Reise nicht nur aus persönlichen Gründen unternehmen, sondern um eine Botschaft zu schicken, dass man alles schaffen kann, wenn man zusammenarbeitet.

Blinder Segler aus Japan
Bild: Kyodo

Der Japaner verlor im Alter von 16 Jahren sein Augenlicht. Er und Smith machten die Reise auch, um Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln. Unter anderem wollen sie den Kampf gegen Krankheiten unterstützen, die zu Blindheit führen können.

Quelle: Kyodo News

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