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Bongo, der Roboter-Hund, soll japanische Haushalte erobern

Billiger, leiser und auf jeden Fall stubenrein

Japan ist das einzige Land der Welt, in dem Haustiere immer mehr werden. Während die Anzahl der Neugeborenen seit Jahren schrumpft, steigt die Anzahl der Katzen und Hunde.

Selbstverständlich ist auf den Straßen der Großstädte davon nicht viel zu sehen. Katzen fallen nicht so sehr auf wie Hunde. Die Anzahl steigt immer weiter. Oft werden die Tierchen behandelt wie Kinder und in Decken und Mäntelchen gehüllt, damit sie auch ja nicht frieren.

Die Haustiere in den Großstädten bleiben aber generell auch eher im Haus und werden nur selten rausgelassen. Katzen sind auf vielen öffentlichen Straßen auch verboten, da ihre Hinterlassenschaften als unheilig gelten. Auch Hunde werden eher gezüchtet, um niedlich auszusehen und neben Frauchen zu sitzen. Auch die meisten Haushunde werden nicht oft auf die Straße gelassen.

Viele Menschen wünschen sich Haustiere

Viele Menschen in den Großstädten hätten auch gern ein Haustier, das ihnen Gesellschaft leistet, damit sie sich nicht so einsam fühlen. Aber Tierfutter ist in Japan nicht billig. Außerdem neigen Hunde dazu Krach zu machen, wenn sie allein gelassen werden, was wiederum bei den Nachbarn in der Regel für Unmut sorgt. Katzen hingegen sind nicht alle zum Kuscheln geeignet, weil sie oft einen eigenen Willen besitzen.

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Leute, die gern ein süßes Haustier hätten, aber wegen Schmutz, Lärm und den Kosten davor zurückschrecken sollten sich einmal „Oideyo Bongo“ einen Roboter-Hund einsehen, den Bandai Namco gemeinsam mit Megahouse produziert.

Roboter-Hund für einsame Großstädter

Bongo ist das neueste Modell einer langen Reihe von tierischen, batteriebetriebenen Spielzeugen. Auf den ersten Blick mag Bongo ein wenig unecht aussehen, denn leider sieht man immer noch die Räder unter seinen Füßen, aber trotzdem reagiert auf Kommandos und tut nichts lieber als seinem Herrchen überall hin zu folgen.

Haus-Roboter mal anders
ein Roboter als Haustier Bild: Bandai Namco / Megahouse

Als Vorlage für den Roboter-Hund wurden Dackel gewählt, demzufolge hat er einen länglichen Körperbau, auf ein wenig an eine Ziehharmonika erinnert, weil es sich auch so zusammenzieht und ausdehnt. Bongo kann mit dem Schwanz wedeln und seine Ohren spitzen, wenn man ihn anspricht. Gleichzeitig kann das kleine elektronische Kerlchen auf ein kleines Repertoire an typischen Hunde-Bewegungen zugreifen und ist sogar in der Lage fremde Menschen anzubellen. Der Preis für den Roboter-Hund liegt aktuelle bei 12.800 Yen (104,50 Euro), ein echter Hunde-Welpen kostet in Japan oftmals mehr als das zehnfache.

Pressemitteilung

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