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Brief einer japanischen Erstklässlerin an ihren Vater begeistert das Netz

Vielerorts in Japan ist es schwer Vater zu sein. Lange Arbeitszeiten bedeuten oft wenig Zeit für die Familie. Dabei bleiben vor allem die Kinder meistens auf der Strecke. Für viele Familien ist diese Spaltung ein schwer zu ertragener Zustand.

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Es gibt aber auch das Gegenteil. Wenn die Kinder ihre Wertschätzung für die Opfer ihrer Eltern zum Ausdruck bringen. In diesen Augenblicken können Familien wieder zueinander finden und entstandene Distanzen verkleinert werden. Vielen Japaner geht in solchen Augenblicken das Herz auf. Auch dem Vater, der jetzt einen handgeschriebenen Brief seiner kleinen Tochter auf Twitter postete, ging es so.

In dem Brief, den @tsumugi2012 postete steht: „Lieber Papa, du arbeitest immer so hart. Trotzdem nimmst du dir Zeit, mit mir zu baden und machst manchmal sogar Okonomiyaki für mich, obwohl du so müde bist. Ich verstehe, dass das hart sein muss.“

Dieser Brief eines kleinen Mädchens macht nachdenklich. Hier zeigt sich wieder einmal, dass Kinder mehr mitbekommen als Erwachsenen ihnen eigentlich zutrauen. Das Mädchen macht sich viele Gedanken, nicht nur um ihr eigenes Leben, sondern auch um das Wohlergehen der Menschen, die ihr wichtig sind.

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Auch die japanischen Twitter-Nutzer sind von dem Brief begeistert. Viele finden, dass die Kleine schon ein richtig „kluger Krümel“ ist. Viele sind von der Empathie der Erstklässlerin angetan, obwohl manche denken, dass das Schreiben eher eine Beileids- denn eine Dankeskarte geworden ist.

Da jetzt auch immer mehr Frauen arbeiten gehen, wird die Situation für die Kinder nicht unbedingt leichter. Deswegen ist die Vernachlässigung von Kindern in Japan noch immer ein größer werdendes Problem.

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