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Kunden wenden sich neuen Trends zu

Bubble Tea verliert in Japan seinen Status als Trendgetränk

Bubble Tea ist in Japan ziemlich beliebt, mittlerweile muss man allerdings sagen, der Tee war sehr beliebt.

Während das Getränk in Deutschland gerade wieder beliebter wird, schließen in Japan immer mehr Geschäfte, da ihnen die Kunden ausbleiben.

Bubble Tea soweit das Auge und der Gaumen reicht

Das süße Getränk erfreute sich in den letzten Jahren bei jungen Japanerinnen großer Beliebtheit, dementsprechend ist das Angebot an unterschiedlichen Kreationen auch riesig, darunter auch vegane Varianten und es gibt eigentlich keinen Ort in Japan, wo man nicht Bubble Tea kaufen kann. Auch wir berichten eigentlich jede Woche über irgendeine neue Kreation.

Mehr zum Thema:  Corona läutet das Ende des Bubble Tea-Hypes in Japan ein

Die Nachfrage in Japan war so groß, dass sich die Zahl der am Handel beteiligten Unternehmen nach Angaben von Tokyo Shoko Research von 60 im August 2019 auf 125 ein Jahr später mehr als verdoppelte.

Das Getränk wurde sogar 2019 zum Getränk des Jahres gekürt, da die Beliebtheit so groß ist und ein Themenpark wurde bereits angekündigt.

Laut Nikkan Gendai haben in letzter Zeit immer mehr Menschen das Interesse an dem Trend-Getränk verloren, was darauf hindeutet, dass die Blase möglicherweise kurz vor dem Platzen steht.

Wie üblich könnte die Coronavirus-Pandemie, zumindest teilweise, daran schuld sein, zumal viele Schulen den Unterricht vorübergehend eingestellt haben.

In Tokyos Harajuku-Viertel, dem Mekka für trendbewusste Teenager, haben mindestens zehn Tapioka-Geschäfte – darunter auch solche berühmter Ketten, in denen lange Schlangen wartender Kunden üblich waren – geschlossen. Gegen 13.00 Uhr an einem Wochentag hatte ein großer Laden mit 80 Sitzplätzen nur einen einzigen Kunden.

Milchshakes und traditionelle Süßigkeiten vielleicht der nächste Trend?

Junge Frauen sind schon auf dem Weg zur nächsten Modeerscheinung, ein Kandidat dafür könnten Bananenmilchshakes sein.

Andere haben traditionelle japanische Süßigkeiten entdeckt. Ein Laden in Harajuku, in dem Mame-Difuku (mit roten Bohnen gefüllte Kugeln aus klebrigem Reis) angeboten werden, ist mittlerweile jeden Tag ausverkauft.

„Wenn Sie nicht früh am Morgen dorthin kommen, werden Sie nichts kaufen können“, wurde der Besitzer eines benachbarten Geschäfts zitiert.

Im Artikel von Nikkan Gendai heißt es, dass der Tapioka-Boom Vorboten eines wirtschaftlichen Abschwungs zu sein schien. Der vorherige Boom fand 2008 statt, vor dem sogenannten Lehman-Schock. Dieses Mal ist es die Coronavirus-Pandemie.

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