Anzeige
HomeNachrichten aus JapanLifestyleBurger King Japan setzt getrocknete Ramen auf die Speisekarte

Anstatt Pommes gibt es wahlweise auch Nudeln fürs Menü

Burger King Japan setzt getrocknete Ramen auf die Speisekarte

In den letzten Monaten hatte Japan mehrfach mit einer großen Kartoffelknappheit zu kämpfen. Viele Fast Food-Fans reagierten erschüttert, als große Ketten wie McDonald’s oder Mos Burger ankündigten, den Verkauf von Pommes Frites zu rationieren oder die frittierten Sticks gleich ganz von der Speisekarte streichen.

Anzeige

In den meisten Fast Food-Läden stehen Pommes zwar mittlerweile wieder auf der Speisekarte, allerdings bleiben viele Anbieter und auch Kunden skeptisch, ob dies auf lange Sicht auch so bleiben wird. Im Hinblick auf die aktuelle globale Situation könnte die Kartoffel-Krise in Japan noch lange nicht zu Ende sein. Die Optimisten unter den Liebhabern der schnellen Gerichte und die Verantwortlichen bei den großen Ketten haben bereits damit begonnen, die Chance in der Krise zu sehen und neue Optionen ins Auge zu fassen.

Burger King erweitert Speisekarte

Wenn Klassiker wie Burger und Pommes nicht mehr jederzeit zu bekommen sind, dann ist es an der Zeit, die eigene Speisekarte einer genauen Prüfung zu unterziehen und sie anschließend auf ein neues Level zu heben. Dies hat auch Burger King Japan in Angriff genommen und bietet demnächst seine Kombi-Menüs mit einem sehr japanischen Gimmick an. Die Menüs können dann auch aus Burger, einem Getränk und Ramen bestehen.

LESEN SIE AUCH:  Traditionelles Ramen-Restaurant und moderner Online-Shop stellen Regenbogen-Nudeln vor

Die neue Kombination hört auf den Namen „Daitai Potato“ oder auch „Sorta Potato“. Sie soll den salzigen, knusprigen Geschmack von Pommes den Kunden weiterhin bieten, ohne aber noch wirklich Frites zu enthalten. Anstelle von frittierten Kartoffel-Sticks können sich die Kunden auf eine Tüte „Baby Star Dodekai Ramen“ freuen. Dabei handelt es sich um einen knusprigen Snack aus getrockneten Ramen, der sich mittlerweile in Japan auch so steigender Beliebtheit erfreuen.

Ramen als neuer fester Bestandteil des Menüs

Die neue Auswahlmöglichkeit ist aber kein Vorzeichen dafür, dass der Verkauf von Pommes Frites eingestellt wird, oder man von Seiten Burger Kings mit einer Rationierung beginnt. Man wolle den Kunden eine größere Auswahl anbieten. Deswegen kostet das neue Menü nicht mehr als die bisherigen Angebote, die zwischen 550 Yen und 650 Yen liegen (circa 4 Euro bis 5 Euro).

Anzeige

In der Anfangszeit erhalten Kunden, die sich für das Ramen-Menü entscheiden, einen Sticker, der darauf hinweist, dass man sich für einen neuen Weg entschieden hat. Die Daitai-Kartoffel-Sets stehen ab dem 16. Mai zur Wahl und sollen erst einmal nur in begrenzter Anzahl angeboten werden. Wenn sich die Ramen-Menüs aber durchsetzen, könnten es bald noch andere klassische Variationen mit Ramen auf die Karte schaffen.

Japaner können getrocknete Ramen bei Burger King bestellen
Neues Ramen Menü Bild: Burger King
Anzeige
Anzeige