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City Hunter rekrutiert Personal für japanische Polizei

Die Polizei der Präfektur Osaka sucht Nachwuchs. Um darauf aufmerksam zu machen, veröffentlichte sie vor Kurzem ein Poster mit der berühmten und beliebten japanischen Anime-Figur Ryo Saeba aus City Hunter.

In der Serie beschützt der Detektiv mit seinen manchmal unorthodoxen Mitteln seine Klienten und sorgt für Gerechtigkeit. Gerade deswegen wählte die Polizei von Osaka den Privatdetektiv, um nach neuen Rekruten zu suchen. Seit 1985 ermittelt der City Hunter gegen kriminelle Organisationen und schaltet die bösen Jungs aus. Vor Kurzem ging in Japan ein neuer Movie um die Detektive an den Start. Ob der bekannte Frauenheld allerdings der geeignete Pressesprecher für die Polizei ist, bleibt abzuwarten.

Denn der City Hunter verschleißt in seinen zahlreichen Abenteuern schon einiges an Waffen und Munition, allerdings legt Ryo Saeba immer Wert darauf, niemanden zu töten. Ob man mit einer solchen Mentalität bei der öffentlichen Strafverfolgung weit kommt, ist die Frage. Einige führen auch an, dass der Anime-Held nur ein Privatermittler und kein richtiger Polizist ist.

Gleichzeitig lässt er sich für seine Aktionen bezahlen, gerade weil sie rechtlich nicht immer astrein sind. Er hilft seinen Klienten im Prinzip also dabei Selbstjustiz zu verüben. Dass er dabei teilweise in einer rechtlichen Grauzone arbeitet, in der die Polizei nicht eingreifen kann, wird jetzt ebenfalls zusehends problematisch kommentiert.

Viele weitere Twitter-Nutzer reagierten auch mit Humor auf das Poster. Während einige den Polizisten vorschlagen ihren Wirkungskreis eher nach Shinjuku zu verlegen, machen sich andere Sorgen um die losen Finger, die auch dem City Hunter immer wieder Ärger einbringen.

City Hunter bei der Polizei
Bild: Twitter / @WakeUpDaddy1

Trotz all seiner Makel bleibt die Idee Ryo Saeba als Vorbild zu präsentieren passend. Denn die Grundidee des Anime ist heute so aktuell wie damals. Es gibt immer noch viele schlechte Leute, vor denen die unschuldigen Bürger beschützt werden müssen. Die Polizei sollte in der Regel die Aufgabe des Beschützers übernehmen. Außerdem ist die Polizei von Osaka nicht die erste öffentliche Organisation, die mit Anime-Figuren aus Action-Serien wirbt.

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