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Designerin und KI kreieren zusammen Mode für die Fashion Week in Tokyo

Vor wenigen Tagen startete die Tokyo Fashion Week. Dabei stehen auch Kreationen, die von menschlichen Designern und künstlicher Intelligenz (KI) entworfen wurden, im Fokus des Interesses.

Die renommierte Designerin von Brautkleidern, Ema Rie, brachte einer KI bei, wie man Kleider entwirft. Diese Roben werden auch auf der Fashion Week präsentiert und sollen helfen, Computer als Designer zu etablieren.

Im RIKEN Center for Advanced Intelligence Project (AIP) versammeln sich hochkarätige KI-Forscher. Das Projekt arbeitete mit dem Institute of Industrial Science an der University of Tokyo zusammen, um zu erforschen, wie Menschen und KI noch besser zusammenarbeiten können.

Die KI studierte mehr als 500 von Ema Ries Werken und von ihren gezeichneten Bildern von Kleidern. Danach begann das Programm, selbst Kleider zu entwerfen. Auch bei Fotos von klassischen Gemälden bediente sich die künstliche Intelligenz, um das Kleiderdesign und vor allem florale Muster besser verarbeiten zu können. Die Designerin wiederum nutzte die Vorlage des Computers, um ihre eigenen Zeichnungen zu verbessern.

Es ist das erste Mal, dass KI und menschliche Designer so eng zusammenarbeiten, um neue Kleidung zu kreieren. Dieser Kooperation gingen eine Vielzahl an gescheiterten Versuchen und Fehlern voraus. Bisher konnten die künstlichen Programme nur abstrakte Darstellungen und unscharfe Silhouetten zu Papier bringen.

Die Forscher von RIKEN sind jetzt gespannt, welche Kreationen Ema Rie und die KI für die Tokyo Fashion Week auswählten. Sie fragen sich, welchen Einfluss ihre Arbeit auf das Design der Modeschöpferin haben wird.

Fashion Week mit KI
Bild: Etsuko Nagayama

Die Designerin ließ durchblicken, wie viel Inspiration sie von den Bildern der KI erhalten habe. Die Modenschau soll erst einmal nur für Mitglieder des Projekt-Teams zugänglich sein und etwa 20 Kleider präsentieren. Ein erstes Symposium, das die so entstandenen Kleider zeigt, findet am Nachmittag des 20. März an der Universität von Tokyo statt.

Quelle: The Mainichi Shimbun

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