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Dieser Japanisch-Kurs geht keinem am Arsch vorbei

Der japanische Verlag Bunkyosha brachte im Frühjahr den Poop Kanji Drill Japanisch-Kurs heraus. Die Bücher sollen Kindern helfen, das komplexe japanische Schriftsystem auf einfache und amüsante Weise zu erlernen. Beim Aussehen von Professor Poop ist der Punkt Amüsement schon einmal abgedeckt.

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Die Bücher entwickelten sich schnell zu Bestsellern. Inzwischen befinden sich 2,76 Millionen Exemplare im Handel und die Druckerpressen können mit der Nachfrage kaum mithalten. Unko-sensei (Professor Poop), der den Japanisch-Kurs leitet, sieht zwar nicht besonders hübsch aus, kann sich aber über eine große eigene Fangemeinde freuen. Das Maskottchen der Buchreihe wurde jetzt als Süßigkeit umgesetzt.

Wie der Name schon sagt ist Poop-sensei ein anthropomorphisiertes Häufchen. Der Süßigkeiten-Hersteller Bandai Candy brachte die Unko Kanji Drill Gummitierchen gestern auf den Markt. Passend zum Auftreten des Charakters in den Büchern zum Japanisch-Kurs gibt es die süßen Häufchen in Gelb und Pink, allerdings bisher nur in der Geschmacksrichtung CocaCola.

Poop
Bild: Unko Kanji Drill / Bandai Candy

Selbstverständlich bleiben auch die Unko Kanji Drill Gummis der Idee der Bücherreihe treu, weswegen man auf der Rückseite jedes Tütchens insgesamt 12 verschiedene Beispielsätze findet, die dazu dienen, das Sprachgefühl der Esser zu verbessern.

Für den 12. Dezember plant Bandai Candy schon das nächste Poop-Projekt. Dann kommen die Unko Kanji Drill Soft Candys in den Handel. Dabei handelt es sich um größere Leckereien, die einzeln verpackt angeboten werden, diesmal mit einem Joghurt-/Traubengeschmack. Auch hier gibt es einen kleinen Japanisch-Kurs mit dazu – diesmal sogar als Aufkleber zum immer wieder Ansehen.

Poop
Bild: Unko Kanji Drill / Bandai Candy
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Preislich liegen die Süßigkeiten zwischen aktuell 108 Yen (80 Cent) und 216 Yen (1,70 Euro) für die kommenden Trauben-Gummitierchen. Selten waren Häufchen so lehrreich wie jetzt.

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