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Die Insekten sind so bunt wie ihr digitales Terrain

Digitaler Wald mitten in Nagoya legt Fokus auf die kleinsten Bewohner der Natur

Digitale Kunstausstellungen liegen in Japan aktuell voll im Trend, dafür hat das Künstler-Kollektiv teamLab mit seinen verschiedenen Präsentationen gesorgt. Events wie der „teamLab Forest“ oder auch „Borderless“ in Tokyo ziehen zahllose Besucher in ihren Bann. Die Mischung aus Lichter, Farben, Texturen und Klänge bieten ein Erlebnis für die Sinne der Großen und Kleinen.

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Jetzt im Sommer ist aber auch die freie Natur wieder sehr gefragt, vor allem seitdem die Japaner ihre Leidenschaft fürs Campen entdeckt haben. Eine neue Ausstellung in Nagoya verbindet jetzt Natur mit digitaler Kunst. Das „Digital Art Forest Bug Paradise“ in Nagoya ist eine Projection-Mapping-Ausstellung, die Henri Fabre gewidmet ist. Der französische Naturforscher interessierte sich vor allem für das Leben der kleinsten Tiere in der freien Wildbahn. Seine Schriften über die bunte Welt der Insekten sind bis heute bekannt.

Ein Wald aus Licht und Farben

Digital Art in Nagoya
Digitaler Welt in Nagoya Bild: Hitohata

Der „Digital Art Forest“ ist ein Wald aus Licht, in dem sich die verschiedensten Käfer tummeln. Die digitalen Krabbeltiere glitzern wie Juwelen, während sie sich in diesem Terrain bewegen. Die Ausstellung wurde unter der Leitung des Kommunikationsunternehmens Hitohata realisiert, das allein für den Wald 10 Projektoren installierte. Diese bestrahlen die Wände, die Böden und hauchdünne Seidentücher, um eine 3D-Welt aus Licht und Farben zu schaffen, in der es immer wieder neue Dinge zu entdecken gibt. Ein Besuch reicht wohl kaum, um alles zu erkunden.

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Die digitale Umwelt reagiert auf die Bewegung der Besucher, sodass diese aktiv in das Leben im Wald mit einbezogen werden. Die Pop-up-Ausstellung trägt die offizielle Bezeichnung „200. Jahrestag der Geburt von Henri Fabre ~Experience Fabre’s Bugs Exhibition Nagoya“ und spiegelt die Begeisterung und Leidenschaft des Forschers für die Welt der Insekten wider. Seine volle Hingabe war der Erforschung der Welt der Käfer gewidmet, was sich in der Präsentation ebenfalls zeigt. Die Veranstaltung umfasst nicht nur einen digitalen Teil, sondern zeigt auch echte Käfer-Präparate.

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Ein Highlight für große und kleine Besucher in Nagoya

Eines der seltensten Ausstellungsstücke ist ein Herkuleskäfer, der in Fabres Werken ebenfalls eine bedeutende Rolle spielt. Dieser findet sich als Roboter in einem anderen digitalen Wald wieder, in dem vor allem die kleinsten Besucher viele interessante Details aus der Welt der Käfer erfahren können. Der „Digital Art Forest“ ist noch bis Ende August im Museumsturm des Kamiyama South Building zu finden.

Tickets für die „Experience Fabre’s Bugs Exhibition Nagoya“ kosten 1.800 Yen (etwa 13 Euro) für Erwachsene und 900 Yen (circa 6,50 Euro) für Kinder. Für Kinder unter zwei Jahren ist der Eintritt frei. Wer seine Eintrittskarte vorher an einem der speziellen Ticketautomaten in der Region kauft, erhält einen Rabatt von 200 Yen für Erwachsen bzw. 100 Yen bei Kinder-Tickets.

Digitaler Wald mit Lerneffekt
Erlebnis für große und kleine Besucher Bild: Hitohata
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