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Einblick in das Maid Café Shangrila mit molligen Maids in Tokyo

In Japan gibt es viele Arten von verrückten Themencafés. Maid Cafés zählen hierzulande wohl zu den bekanntesten Vertretern dieser Gattung. Während in gewöhnlichen Maid Cafés viel Wert auf einen schlanken Körperbau gelegt wird, überzeugt das „Shangrila“ in Akihabara, Tokyo, mit seinen charmanten „Chubby Maids“. Hier werden die zumeist ungeliebten Pfunde geschickt eingesetzt, um eine niedliche Atmosphäre zu schaffen.

Sumikai: Was ist das besondere an eurem Maid Café „Shangrila“?

Monaka: Das Konzept sind pummelige Maids, die sich um ihre Kunden kümmern. Ich bin gerne hier, da ich soviel essen darf, wie ich möchte.

Hayami Donburi: Wir sind hier, weil der Boom des Mollig seins nun endlich auch Japan erreicht hat.

Mochi Mochi Kinako: Männer kommen von Tag zu Tag nach Hause und dürfen dicker werden, nun dürfen wir das auch. (lacht)

Ruri Tsurumaki: Übergewicht kann auch ein Symbol für Schwangerschaft und ein gesundes Leben sein. Daher sind wir mollige Maids, wir wollen ein gesundes Vorbild sein.

Shangri La 05

Sumikai: Warum arbeitet ihr im Shangrila? Wie kamt ihr zu dem Job?

Ikuma Micho: Ich sehe diesen Job als Chance an, meine Schüchternheit zu überwinden. Hier kann ich mit vielen Menschen sprechen und dabei immer ein Lächeln auf den Lippen behalten.

Ruri Tsurumaki: Ich habe durch ein bestimmtes Ereignis in meinem Leben sehr zugenommen und wollte das beste daraus machen. Ich habe keine bestimmten Ziele, die ich mit meiner Arbeit verfolge. Aber ich möchte für meine Mitmenschen, meinen Mann und meine Kinder ein gesundes Vorbild sein.

Kitamura Kumaki: Meine Schwester arbeitet auch hier, so kam ich zu diesem Job.

Monaka: Ich war vorher in einem normalen Maid Café tätig, allerdings passte ich irgendwann nicht mehr in die Uniformen und musste daher das Café verlassen. Hier kann ich in meinem gelernten Beruf weiter arbeiten, ohne mir Gedanken zu machen.

Uyu: Ich war schon immer etwas größer und schwerer und hatte es daher nie leicht in Japan. Hier kann ich das zu meinem Vorteil nutzen und etwas Besonderes sein.

Misaki Kitamura: Ich wollte immer schon niedliche Outfits auf der Arbeit tragen, zudem spreche ich gerne mit Leuten.

Hazuki Shiina: Ich arbeite hier, da ich anfing, zu viel zu Essen und immer mehr zunahm. Dennoch wollte ich es mir nicht nehmen lassen, eine hübsche Uniform zu tragen.

Hayami Donburi: Ich wollte trotz meines Gewichts immer eine Maid werden. Dass ich nun im Shangrila arbeiten darf, erscheint mir wie ein Traum!

Shangri La 04

Sumikai: Was ist euer täglicher Arbeitsablauf?

Minase Sri: Man bedient die Kunden, reinigt das Café oder verteilt Flyer auf der Straße. Man sollte immer nett zu den Kunden sein, mit ihnen reden oder sie auf ein Dartspiel einladen. Einige Kunden trinken einen Schnaps mit uns oder wir essen gemeinsam. Außerdem machen wir manchmal Polaroidfotos mit unseren Kunden.

Ikuma Micho: Ich glaube, die Gastfreundschaft ist das Allerwichtigste für uns.

Ruri Tsurumaki: Bevor wir öffnen, müssen wir alles vorbereiten. Im Winter gibt es in japanischen Häusern auch große Probleme wegen der Feuchtigkeit, darum kümmern wir uns ebenfalls. Wenn wir dann öffnen, betreuen wir die Kunden, wie Minase Sri bereits beschrieben hat.

Abends schließen wir den Laden, bereiten alles für den nächsten Tag vor. Manchmal haben wir auch Besprechungen, wo wir Ereignisse reflektieren und versuchen, unser Konzept zu verbessern.

Uyu: Wir kümmern uns um eine entspannte und sorglose Atmosphäre in unserem Café.

Shangrila

Sumikai: Arbeitet ihr gerne hier?

Minase Sri: Es macht sehr viel Spaß, man erfährt täglich neue Dinge.

Ikuma Micho: Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß. Natürlich gibt es auch Dinge, die mir keinen Spaß bereiten, aber dieser Job ist eine großartige Erfahrung.

Ruri Tsurumaki: Es macht soviel Spaß, ich denke, das ist auch ein wenig mit Stolz verbunden.

Shangri La 02

Sumikai: Kommen auch Kunden aus dem Ausland oder nur japanische? Wie finden die Gäste das „Shangrila?“

Vivi: Aus dem Ausland kommen nicht viele, aber sie sollten es unbedingt mal probieren. Es lohnt sich, vorbeizukommen!

Kitamura Kumaki: Ich denke, es wäre sehr interessant für Touristen. Wir haben einige japanische Stammkunden hier, aber auch für Ausländer wäre das „Shangrila“ sicher eine interessante Erfahrung.

Shangrila_logoInformationen zum Muchi-chan Maid Cafe & Bar Shangrila

Adresse: 3-1-15, Sotokanda, Chiyoda-ku, Tokyo Gebäude 4F
Öffnungszeiten: Von 11.00 – 23.00 Uhr (Google Maps)
Anfahrt: JR Yamanote-Linie · Sobu-Linie „Akihabara Station“
Tokyo Metro Hibiya-Linie „Akihabara Station“
Tokyo Metro Ginza Line „Suehirocho Station“

Sitzplätze: ca. 50

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