• News
Home News Lifestyle Essbare Teetassen - neuer Souvenir-Trend in Saga

Essbare Teetassen – neuer Souvenir-Trend in Saga

In Karatsu (Präfektur Saga) sind zurzeit sehr spezielle Souvenirs der absolute Renner bei allen Touristen. Reiscracker – die aussehen wie Teetassen. Obwohl die „Karatsu-Yaki Tohen Senbei“ auf den ersten Blick nicht so aussehen, erweist sich das Geschirr als echter Leckerbissen.

Nakazato Tarouemon Tobo ist eine auf Teeschalen spezialisierte Töpferei, die vor mehr als 400 Jahren in Karatsu gegründet wurde. Der Hersteller ging eine Zusammenarbeit mit dem Süßwarenhersteller Tsurumaru ein, um ein neues Produkt auf den Markt zu bringen. Von dem Großhändler lernten die Töpfer die Herstellung Karatsu-Yaki-Teetassen aus speziellen Reiscrackern.

Die Reiscracker-Tassen gibt es in dem Geschäft für 300 Yen (2,50 Euro), zusammen mit einem zierlichen „Mamezara“, einem kleinen Tellerchen. Die süßen Teetassen gibt es in vier Designs, darunter das beliebte Pflanzenmotiv „e-Karatsu“ und einem koreanischen Stil. Alle Tassen sind mit einer Glasur überzogen. Diese Verbindung soll eine perfekte Harmonie zwischen allen Komponenten herstellen.

Die Reiscracker werden aus unglasiertem Teig, ebenfalls mit Zutaten aus lokalem Anbau, hergestellt. Der Teig ist leicht gebogen, sodass er die Form einer Tasse aufweist. Viele Kunden von Nakazato Tarouemon reagieren immer wieder überrascht, wenn sie erfahren, dass die Tassen wirklich essbar sind.

 

Bild:  Koichi Anzai

Die Töpferei bietet Sets aus essbaren „Mamezara“-Tellern an, die circa 1.620 Yen (12,50 Euro) kosten. Aus Gründen der Authentizität gibt es die Stücke sogar mit kleinen Fehlern. Die Sets verkaufen sich bisher sehr gut und entwickeln sich zum Verkaufsschlager.

Erste Versuchsreihe bereits im Sommer produziert

Die Idee des essbaren Geschirrs stammt von Tsurumaru-Präsident Osamu Tsurumaru, der eines Abends ein Sake-Set betrachtete. Der 46-Jährige bemerkte, dass die ungebrannte Keramik wie Teig aussieht. So entstand die Idee der essbaren Teetassen. Im Sommer letzten Jahres stellte die Süßwarenfirma eine erste Versuchsreihe her.

Auch der Töpfer Nakazota Tarouemon (61 Jahre) kam auf die Idee, Süßigkeiten in seinem Geschäft zu verkaufen. Der Töpfer in 14. Generation dachte darüber nach, Süßwaren inspiriert von japanischen Teesschalen herzustellen. Beide Geschäftsmänner trafen sich und verstanden sich sofort.

Damit seine süßen Tassen möglichst real aussehen, besuchte Tsurumaru regelmäßig das Keramik-Studio, um dort alle nötigen Arbeitsschritte zu erlernen. Im März dieses Jahres kamen die ersten essbaren Karatsu-Teetassen in den Handel.

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

Anzeige

Anzeige

Weitere Artikel

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück