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Die "grabenden Waschbären" aus dem Norden Japans sieht zurzeit die ganze Welt

Flauschige Tanuki aus Hokkaido gehen viral

Tanuki sind oftmals eher ein Ärgernis als eine Attraktion. Auf Hokkaido leben sie in einem Zoo, der immer wieder mit den niedlichen Tierchen für sich wirbt. Ein Video mit zwei Tanuki, die aus einem Haufen Blättern schauen, geht gerade über die Grenzen Japans hinaus viral.

Das Video, das am 13. November auf der offiziellen Twitter-Seite des Obihiro Zoos veröffentlicht wurde, sammelte jetzt innerhalb kürzester Zeit rund 1,9 Millionen Aufrufe und 120.000 Likes. Im Herbst 2019 legte der für die Tanuki zuständige Pfleger Futter in einen Haufen herabgefallener Blätter.

Auch in der freien Wildbahn sind die Tiere dafür bekannt, ihr Futter unter Blättern zu verstecken. Bereits vorher waren die Tanuki wegen ihres plüschigen und süßen Aussehens bei den Besuchern des Zoos beliebt, die immer wieder über die Niedlichkeit der Tiere berichteten. Allerdings sorgte erst das Video der im Laub spielenden Tierchen für ihren landesweiten Erfolg.

Tanuki als niedliche Maskottchen

Im März 2020 verstarb ein männlicher Waschbär im Zoo, sodass das Weibchen An lange Zeit allein in ihren Gehege leben musste. Im Mai 2020 nahm der Zoo fünf Baby-Tanuki auf, die erst etwa zehn Tage alt waren und aus dem Zoo der Stadt Memuro (Hokkaido) stammten und dort vor dem Tod gerettet wurden. Ein Weibchen gab Obihiro an den Zoo in Ashikawa (ebenfalls Hokkaido) ab, die anderen vier Tierchen sollten dem einsamen Weibchen Gesellschaft leisten.

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Ein Video, das im Herbst 2020 aufgenommen wurde, zeigt die kleinen Tierchen, während sie ebenfalls über bunte Herbst-Blätter tollen. Die Japaner riefen diesen Clip bisher mehr als 10.000 Mal auf. Der Erfolg sorgt dafür, dass die Tanuki aus Obihiro weiterhin im Gedächtnis der Menschen präsent bleiben.

Der Pfleger, der die Videos mit den Tanuki selbst aufnahm, stammt aus Sapporo. 2018 machte er seinen Universitätsabschluss und wurde anschließend vom Zoo in Obihiro angestellt. Bereits seit frühester Kindheit liebte der Japaner Tiere und die Arbeit im Zoo erwies sich als sein Traumjob. Besonders Tanuki hatten es ihm schon immer angetan.

Er erklärte, dass Monogamie in der Tierwelt eine Seltenheit darstellt. Bei Tanuki gefällt ihm besonders gut, dass die Tiere zusammenarbeiten, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Er liebt es bis heute ihre Lebensweise und die gemächliche Bewegungsart der Tiere zu beobachten.

Social Media sorgt für reale Besucher

Der Obihiro Zoo teilt viele Informationen über seinen offiziellen Twitter-Account mit den Menschen. Die Gedanken der Tierpfleger veröffentlicht der Zoo regelmäßig in einem eigenen Blog. Der Pfleger der Tanuki ließ durchblicken, dass es schwierig sei, die natürliche Bewegungsweise der Tiere richtig einzufangen, aber weil er so viel Zeit mit ihnen verbringt, gelingt es ihm immer einmal wieder, den besonderen Charme der kleinen Tierchen einzufangen. Die vielen positiven Kommentare und Like würden ihn immer wieder motivieren, weitere Momente mit seinen Schützlingen festzuhalten.

Die Videos der kleinen Tierchen belegen gleichzeitig das Wachstum. Viele Menschen, die sich die Post des Zoos ansehen, kommen auch einmal vorbei, um sich die verschiedenen Tiere im Original anzusehen. Diese direkte Verbindung zwischen Social Media und realen Besuchern motiviert viele Pfleger bei ihrer Film-Arbeit.

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