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Insgesamt 15 Fotokünstler beteiligten sich an der Ausstellung

Fotografen setzen japanischen Ruinen neu in Szene

Wenn man normalerweise an andere Orte denkt, sieht man einen Alltag mit vielen Menschen und Trubel. Es gibt aber auch Ruinen und verlassene Orte, die den lebenden Städten Konkurrenz machen können. Während in den Städten das Leben tobt, regieren dort Unkraut und die wilde Natur. Viele dieser Orte sind schon so lange verlassen, dass die Menschen ihre Namen fast vergessen haben.

In Japan werden solche vergessene Orte Haikyo genannt. Übersetzt bedeutet das Wort so viel wie „Ruinen“, im normalen Sprachgebrauch in Japan wird das Wort aber auch für Touristen genutzt, wie gern Städte erkunden. Deswegen werden auch immer mehr Touristenattraktionen mit diesem Wort belegt, denn diese entstanden oft in der Hoffnung damit Besucher wieder an einen bestimmten Ort zu locken.

Haikyo – Ruinen in Japan

Oftmals gehen diese Hoffnungen aber nicht in Erfüllung und die potenziellen Touristen-Magnete enden als verlassen Ruinen und werden von den Menschen vergessen. In den letzten Jahren ist das Interesse der Japaner und der Touristen, die ins Land kommen, an diesen Orten stark gestiegen und alte Ruinen erleben ein echtes Revival und werden erneut zu Anlaufpunkten für Besucher aus aller Welt.

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Die meisten Besucher haben Kameras dabei, um ihre Eindrücke festzuhalten und das Aussehen der verlassenen Orte zu dokumentieren. Eine neue Fotoausstellung präsentiert jetzt die schönsten Haikyo-Orte Japans, die von meisterhaften Fotokünstlern in Szene gesetzt wurden.

Zeitreise in Bildern
Reise in die Vergangenheit Bild: Todays Gallery Studio

Die Ausstellung trägt den Titel „Kawaru Haikyo-Ten“ („Veränderte Ruinen-Ausstellung“) und zeigt Werke von Fotografen, die sich professionell mit der Ablichtung von Ruinen und verlassenen Orten beschäftigen. Diese haben Ruinen in ganz Japan besucht und diese auf ihre ganz eigene Art und Weise festgehalten.

Ausstellung wandert durch Japan

Dafür haben sie verschneite Landschaften durchwandert oder das Meer überquert, nur um den Haikyo ein Denkmal zu setzen. Alle vereinte die Hoffnung, dass die Menschen ihre Ansichten zu diesen verlassenen Orten ändern.

Die Ausstellung wird in der Todays Gallery Studio in Tokyo vom 12. bis zum 28. März gezeigt, anschließend ist ein Besuch in Nagoya geplant. Dort wird die Präsentation vom Dritten bis zum 18. April zu sehen sein.

Der Eintritt kostet 600 Yen (4,70 Euro) pro Person. Über die offizielle Webseite der Ausstellung können sich die Menschen bereits einen ersten Eindruck dieser wandelbaren Ruinen machen.

Ruinen-Ausstellung zeigt die Schönheit eines anderen Japan
Altes Haus in neuem Glanz Bild: Todays Gallery Studio

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