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Gegen Einbrecher – Unternehmen entwickelt virtuelle Schatten-Männer für alleinlebende Japanerinnen

Das japanische Unternehmen Leo Palace 21 entwickelte bewegliche Schatten-Projektionen von Männern zum Schutz von alleinlebenden Japanerinnen. Die Silhouetten auf den Vorhängen sollen vor Einbrechern schützen.

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Tokyo gehört zu den bevölkerungsreichsten und größten Städten Japans. Die Vielzahl an Bildungseinrichtungen, Arbeitsplätzen und kulturellen Angeboten lockt viele junge Leute in die Stadt. Viele empfinden einen fremden Mitbewohner als unangenehm und leben deswegen allein. Auch junge Japanerinnen ziehen es meist vor, in ihrer Wohnung allein zu sein. Gerade sie werden von Einbrechern als leichtes Ziel wahrgenommen.

Um alleinlebenden Frauen ein größeres Sicherheitsgefühl zu vermitteln und Einbrecher abzuschrecken, entwickelte Leo Place 21, ein Unternehmen zur Wohnungsverwaltung, den „Mann hinter dem Vorhang“. Mit einem Projektor, der über das Smartphone gesteuert wird, entsteht das Bild eines Mannes als Schatten auf einem Vorhang.

Das Besondere an diesen Projektionen ist, dass sie sich bewegen können und somit nicht nach einfachen Pappaufstellern aussehen. Für die verschiedenen Schatten engagierten die Hersteller extra Schauspieler, deren Silhouette aufgenommen wurde. Insgesamt stehen aktuell zwölf verschiedene „Mitbewohner“ zur Auswahl, darunter Karateka, Bodybuilder und Sportler mit Baseballschläger.

Schatten-Sportler
Bild: Leo Place 21

Nach Angaben des Anbieters existieren von jedem Schattenmann insgesamt 30 Minuten Bildmaterial. Durch entsprechendes Schneiden und neu zusammenstellen lassen sich insgesamt sechs Stunden lang Silhouetten projizieren, ohne dass sich Bewegungsabläufe wiederholen. Die Programmierer versprechen außerdem, dass das System sehr leicht bedienbar ist. So können alle jungen Japanerinnen problemlos damit umgehen.

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