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Geschichte auf einer Baustellenbarrikade rührt Japaner zu Tränen

Eine kreative Grafik auf einer Baustellen-Absperrung in Japan bewegt die Menschen in Tokyo mit der gezeigten Geschichte zu Tränen. Die Barrikaden waren schon immer dazu gedacht, die Menschen so wenig wie möglich mit den Arbeiten zu stören. Um dabei die Schönheit der Umgebung nicht zu verunstalten, sind diese oft mit hübschen Bildern und nun auch mit einer fortlaufenden Geschichte verziert.

Baustellen im ganzen Land sind dafür bekannt, niedliche Bilder zu verwenden, um einen guten Eindruck zu hinterlassen. Zudem wollen sie sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen, die für die Menschen aufgrund der von ihnen verursachten Unterbrechungen entstehen. Die Barrikade rund um diese Baustelle erzählt die Geschichte eines Tages im Leben von Shibuya. Sie beeindruckte Twitter-Nutzer @imabari_yuka so sehr, dass sie beschloss, die Barrikade zu filmen. Sie ging, wie sie erzählte, wie üblich die Straße entlang und weinte bei den Bildern auf dieser Shibuya-Barrikade.

Ihr zweiminütiger Clip zeigt die gesamte Bilderserie, die entlang der provisorischen Wände verläuft. Die Wände umsäumen einige Baustellen. Die niedliche Geschichte beginnt mit dem Titel „Ein Tag im Leben Shibuya“ und endet mit der ikonischen Hachiko-Statue vor dem Bahnhof Shibuya. Dazwischen gibt es die Geschichte eines Mädchens und ihres Hundes. Sie machten sich gemeinsam auf den Weg zu einem Rundgang um die Station. Der Hund ging jedoch dabei verloren. Daher macht sich das Mädchen auf die Suche nach ihm und fragt zahlreiche Passanten. Daraufhin zeigt die Serie, wohin der Hund verschwand. Er folgte einer hübschen Hunde-Dame, die ihn dann jedoch für einen anderen Bewunderer zurückwies. Der Welpe des Mädchens vergießt traurig eine Träne und hält sich dann in Shibuya auf, um nach seinem geliebten Menschen zu suchen.

Die Geschichte über Mädchen und Hund rührt mit dem Ende zu Tränen

Danach geht es zurück zu dem Mädchen. Sie redet mit einer Reihe verschiedener Menschen, um ihr Hündchen zu finden. Dazu gehören ein Sportler im Rollstuhl, ein gleichgeschlechtliches Paar, das sich an den Händen hält und eine blinde Frau. Das Mädchen führt die blinde Frau durch die Straßen und hilft ihr so, sich mit ihrem Gentleman-Freund wiederzuvereinigen. Kurz nach dieser tollen und selbstlosen Tat stößt das Mädchen wieder auf das gleichgeschlechtliche Paar. Dieses erzählt, dass sie ihren Hund gesehen haben. Also sprintet das Mädchen über die riesige Kreuzung und es kommt endlich zu dem lang ersehnten Wiedersehen neben der Hachiko-Statue. Hachiko, der seit über neun Jahren täglich an der Shibuya-Station nach seinem verstorbenen Besitzer suchte, dreht den Kopf und beobachtet die Wiedervereinigung der beiden.

Nachdem das Video online geteilt wurde, gaben Twitter-Nutzer weitere Informationen zu der Bildgeschichte. Sie erhielt ihre niedlichen Illustrationen vom japanischen Künstler Ryo Kaneyasu. Zuerst wurde sie für den Dive Diversity Summit Shibuya im Jahr 2017 erstellt und ist auf YouTube als niedliche Animation erschienen. Obwohl das Artwork und das Video wunderschön gemacht sind, ist die Übertragung der Geschichte auf die Barrikade etwas ganz Besonderes. Kommentatoren auf Twitter sagten, dass sie von der Shibuya-Geschichte zu Tränen gerührt waren. Viele hofften, dass die provisorischen Wände nach Abschluss der Bauarbeiten in der Gegend aufgestellt bleiben könnten. Es gibt zwar noch keine Neuigkeiten dazu, aber Shibuyas massives Sanierungsprojekt soll bis 2027 fortgeführt werden. Es bleibt also noch genügend Zeit, Hachiko zu begrüßen und die rührende Straßenkunst persönlich zu sehen.

Quelle: My Game News Flash

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