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HomeNachrichten aus JapanLifestyleGrusel-Ausstellung in Yokohama setzt auf lebendige Exponate

Insgesamt 30 Kreaturen können die Besucher das Fürchten lehren

Grusel-Ausstellung in Yokohama setzt auf lebendige Exponate

Bei manchen Menschen sind es Spinnen, wieder andere Leute haben Angst vor Schlangen. Käfern oder anderen Krabbeltieren. In der japanischen Hafenstadt Yokohama werden im Zuge einer Ausstellung aktuell 30 gruselige Tierarten aus aller Welt präsentiert.

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Die „Kimoi-Ten“-Ausstellung („Grusel-Ausstellung„) findet unter dem Slogan, es gibt viele Gründe, gruselig zu sein, statt. Wer sich einmal selbst ordentlich gruseln möchte, oder eben keine Angst vor seltsamen Kreaturen hat, kann dies aktuell im Mark Is Minatomirai-Geschäftskomplex in Viertel Nishi (Yokohama) beweisen. Allerdings will die Ausstellung, dass die Besucher über das teilweise sehr erschreckende Aussehen der Tiere hinwegsehen.

Exponate mit einzigartigen Fähigkeiten

Vielmehr soll es darum gehen, die Besucher dazu anzuregen, länger über die Tiere und den Grund für ihr seltsames Aussehen nachzudenken. Die Besucher haben Gelegenheit, sich in Ruhe und längere Zeit mit den lebenden Exponaten zu befassen. Zu sehen sind Reptilien, Insekten und Gliederfüßler aus aller Welt, die sich einzigartig an ihre Umgebung anpassen und sich so vor Fressfeinden schützen konnten.

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Zu den ausgestellten skurrilen Arten gehören der asiatische Waldskorpion, der unter UV-Licht blau leuchtet oder der gelb gebänderte Pfeilgiftfrosch, dessen gelb-schwarze Haut schon ein klares Warnsignal darstellt, dass es giftig ist. Auch die drei bekanntesten seltsamen Insektenarten der Welt, Peitschenskorpione, Windskorpione und schwanzlosen Peitschenskorpione, können bestaunt werden.

giftiger Frosch
Pfeilgiftfrosch Bild: Mainichi

Grusel-Tiere zum Anfassen

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Auf einer großen Projektionskarte tummeln sich zahllose Mehlwürmer, die als Köder beim Angeln und als Nahrung für unterschiedliche Kleintiere dienen. Am Montag, Mittwoch und Freitag steht in einem Teil der Ausstellung auch ein Streichelzoo mit einigen Tiere zur Verfügung, bei dem die Besucher ihren Mut beweisen können. Die Besucher kommen zwar, um sich zu gruseln, viele sind am Ende aber eher fasziniert von den einzigartigen Eigenschaften der präsentierten Tiere.

Zoowärter, die auf den Umgang mit den ungewöhnlichen Tieren spezialisiert sind, stehen den Besuchern im Streichelzoo mit ihrem Fachwissen zur Seite. Sie freuen sich über das rege Interesse der Besucher an den Tieren und wollen die Gelegenheiten dazu nutzen, möglichst vorurteilsfrei über die Tiere zu informieren. Noch bis Ende Oktober ist die „Kimoi-Ten“-Ausstellung geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene kostet 800 Yen (etwa 5,50 Euro). Kinder zahlen 600 Yen (etwa 4 Euro).

Gruseliger Streichelzoo
Gruselige Tiere zum Anfassen Bild: Mainichi
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