Anzeige
HomeNachrichten aus JapanLifestyleGucci präsentiert sich in historischen Haus in Kyoto

Zum 100-jährige Jubiläum gestaltet das italienische Label das Bamboo House in Kyoto

Gucci präsentiert sich in historischen Haus in Kyoto

Das italienische Luxus-Label Gucci hebt zu seinem 100-jährigen Jubiläum den Begriff Mode-Haus in Kyoto auf eine völlig neue Stufe. Der Kreativ-Direktor Alessandro Michele erhält zur Feier des Tages die Möglichkeit seine neue Kollektion „Aria“ in einer Pop-Up-Ausstellung in historischem Ambiente zu präsentieren.

Anzeige

Die Designer von der Luxus-Marke lassen sich für ihre neuen Kreationen immer wieder von der Vergangenheit inspirieren. Die neuen und modernen Stücke können deswegen aber auch an einem historischen Ort präsentiert werden. Kyoto gehört bis heute zu den Städten in Japan, die tief mit ihrer Traditionen verbunden sind.

Historisches Kyoto mit modernem Touch

Die Ausstellung zur neuen Kollektion „Aria“ findet in einem traditionellen Machiya, einem japanischen Stadthaus, statt, das um 1920 gebaut wurde, in demselben Jahr, wie die Gründung des Labels. Das Gebäude ist heute unter dem Namen „Ehemalige Residenz der Familie Kawasaki“ bekannt und gilt als eines der schönsten Beispiele der Architektur der Taisho-Ära (1912 – 1926). Es gehört auch zum offiziellen Kulturgut der Stadt.

LESEN SIE AUCH:  Gucci sorgt für virtuellen Sakura-Regen über dem Tokyo Tower

Auch während der Zeit der Pop-Up-Ausstellung bleibt der historische Flair des Anwesens erhalten. Traditionelle Aspekte wie Tatami-Matten im Tee-Zimmer blieben original erhalten, während der westliche geprägte Teil des Gebäudes entsprechend dem Stil von Gucci angepasst wurde. So wurde die Bibliothek mit Blumentapeten und Stühlen des Labels gestaltet. Die Bücherregale erinnern an den Gucci Garden Bookstore in Florenz und stellen auch im fernen Kyoto einen echten Blickfang dar.

Tradition und Moderne vereint
Erinnerungen an Florenz Bild: Gucci

Freier geregelter Eintritt

Auch Details wie Shoji-Papier-Panele mit offiziellem Label sorgen dafür, dass ein insgesamt hochwertiger Eindruck der Präsentation in Erinnerung bleiben wird. Für die Zeit der Ausstellung trägt das Haus den Namen „Gucci Bamboo House“, in Erinnerung an eine Handtaschen-Serie der Marke, die 1947 auf den Markt kam. Damals sollten Handtaschen mit Bambus-Griff wieder modern werden und das Label setzt sich mit seiner Kollektion für dieses Ziel ein.

Anzeige

Das Thema Bambus zieht sich durch das gesamte Gebäude, das sowieso mit zahlreichen historischen Bambus-Möbeln und Aufbauten zu begeistern weiß. Da ist über einen eigenen kleinen privaten japanischen Garten mit einem großen Bambus-Hain verfügt, passt es perfekt zur Grundidee der Präsentation.

Ursprüngliche sollte die Ausstellung bis zum 15. August geöffnet bleiben, wurden aber aufgrund der großen Nachfrage jetzt um eine Woche verlängert. Der Eintritt in das Gucci Bamboo House ist frei, allerdings müssen sich Besucher vorher ein Zeit-Fenster online reservieren.

Traditioneller japanischer Garten
Historisches Gebäude mit modernem Flair Bild: Gucci
Anzeige
Anzeige