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Haustiere am Arbeitsplatz bringen japanischen Unternehmen viele Vorteile

Immer mehr Firmen erlauben Haustiere am Arbeitsplatz

In Japan erlauben immer mehr Unternehmen ihren Angestellten, ihre Haustiere mit an den Arbeitsplatz zu bringen. Damit ziehen sie Aufmerksamkeit auf sich und profitieren von einigen Vorteilen.

Ein Unternehmen hat so zum Beispiel festgestellt, dass die Präsenz von Katzen am Arbeitsplatz zu einem weniger stressigen Umfeld und einer besseren Konzentration der Mitarbeiter führt. Noch ist die Zahl der Unternehmen, die Tiere erlauben, recht gering, doch vor allem bei der jüngeren Generation kommt es so gut an, dass immer mehr auf diesen Trend setzen.

Katzen und andere Haustiere heben das Betriebsklima

Ferray Corp., ein in Tokyo ansässiges IT-Unternehmen, erlaubt es seinen Mitarbeitern bereits seit der Gründung im Jahr 2000, ihre Katzen mitzubringen. Derzeit kommen sechs Katzen mit ihren Besitzern per Bahn, mit dem Rad oder zu Fuß zur Arbeit. Ein neuer Angestellter ist dafür verantwortlich, die Katzen zu füttern, doch jeder Mitarbeiter darf die Katzen zu einer Toilettenpause rausbringen, oder mit ihnen spielen.

Vor Kurzem begann das Unternehmen, Fotos von den Katzen auf seinem Twitter-Account zu veröffentlichen. Seitdem ist das Unternehmen immer bekannter geworden und wird als „die Firma, in der man mit Katzen arbeiten kann“ gefeiert. Tatsächlich ist die Zahl der Bewerbungen um die Teilnahme an Praktika stark angestiegen, genauso wie immer mehr Aufträge von Tierfreunden die Firma erreichen.

Firma zahlt monatliches Taschengeld für adoptierte Katzen

„Einige unserer Geräte werden manchmal beschädigt, aber der Nutzen überwiegt bei Weitem die Kosten“, sagte Ferray-Präsident Hidenobu Fukuda. Ferray zahlt jedem Mitarbeiter, der eine verlassene Katze adoptiert, ein monatliches Taschengeld von 5.000 Yen, um sie davor zu bewahren, ins Tierheim zu kommen und getötet zu werden. „Die Rettung von Katzen vor dem Schlachten trägt zur Gesellschaft bei“, sagte Fukuda.

Shino Tashiro, eine 27-jährige Webdesignerin der Firma, wurde vor vier Jahren auf der Jobsuche nach dem College auf das Unternehmen aufmerksam. Tashiro ist selbst Katzenliebhaberin und lebt allein. Sie nahm eine verlassene Katze namens Subaru auf, nachdem sie dem Unternehmen beigetreten war. Jetzt pendelt sie fast täglich mit ihrer Katze per Fahrrad oder Zug zur Arbeit.

„Subaru geht selbstverständlich mit ins Büro“, sagte sie und fügte hinzu, dass die Anwesenheit von Katzen im Büro „uns hilft, uns wohl zu fühlen und den Arbeitsplatz aufzuhellen“.

Auch Hunde sind willkommen

Auch ein weiteres Unternehmen namens UGpet Inc., ein Hersteller von Heimtierbedarf in Kawasaki, Präfektur Kanagawa, setzt sich für die Tiere ihrer Mitarbeiter ein. Sie haben eine Art „Kindertagesstätte“ für die Hunde von Mitarbeitern. „Die Mitarbeiter können besser arbeiten, weil sie ihre Haustiere zur Arbeit mitbringen und sich keine Sorgen um sie machen müssen, wenn sie nicht zu Hause sind“, sagte Yuji Yoshitake, 35, Präsident des Unternehmens, der mit seinem Zwergpudel Kurumi ins Büro fährt.

Da nicht alle Mitarbeiter von Hunden im Büro begeistert wären, haben sie einen eigenen, etwa vier Quadratmeter großen Bereich mit Glaswänden für die Hunde eingerichtet. Dort drin finden sich mehrere Betten und Hundeklos. Wenn die Hunde geimpft sind, dürfen sie während der Arbeitszeit in dem Raum bleiben, sodass die Besitzer nach ihnen sehen können. In der Mittagspause können die Mitarbeiter dann mit den Hunden spazieren gehen.

Die Hunde haben auch einen weiteren Vorteil: Das produzierte Hundefutter der Firma kann von den Hunden getestet werden, sodass die Firma Präferenzen der Tiere ermitteln kann.

Quelle: kyodo

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