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Die Eier sind auf den einigen Fisch-Märkten zu bekommen

Hippe Japaner verzehren Tintenfisch-Eier

Während die Vorstellung, Tintenfisch zu essen, in der westlichen Welt eher befremdlich aufgenommen wird, sind Oktopoden in Japan ein beliebtes Gericht. Die achtarmigen Tiere sind Bestandteile vieler Speisen wie Sushi oder Takoyaki und gelten als Leckerbissen.

Die Eier der Tiere zu verspeisen, hat sich allerdings noch nicht durchgesetzt. Das japanische Lebensmittelgeschäft Yoshiike hat als einer der ersten Läden im Land auch Tintenfisch-Eier in sein Meeresfrüchte-Angebot aufgenommen. 100 Gramm Ei kosten dort 250 Yen (2,10 Euro).

Essen für Mutige

Vor allem das fremdartige Aussehen sorgt dafür, dass sich nur mutige Gourmets an den Eiern versuchen. Eine hauchdünne Membran umgibt den Leckerbissen, was für einen weiteren Grusel-Effekt sorgt. Obwohl die Außenhaut sehr dünn ist, erweist sie sich als außerordentlich haltbar, sodass man sich die Leckerbissen im Inneren erst verdienen muss.

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Was auf den ersten Blick wie ein Ei ausseht, ist allerdings nur der Dottersack, in dessen Inneren die wirklichen Tintenfisch-Eier schwimmen. Die Eier an sich wirken fast durchscheinend und haben eine längliche Form.

Eier eines Tintenfisches
Tintenfisch-Ei zum Genießen Bild: Instagram / Seiji Nakazawa

Tintenfisch und doch mehr

Der Händler gibt an, dass man Tintenfisch-Eier nicht unbedingt kochen muss, sondern einfach mit Soja-Soße, Wasabi oder Ponzu-Soße genießen kann. Je nach Beilage kann mit der entsprechenden Soße auch ein schicker Farbkontrast erreicht werden.

Die Elastizität der Schale sorgt auch für einen aromatischen Knall-Effekt, wenn es dem Esser gelingt, diese zu durchbrechen. Der reichhaltige Geschmack und die cremige Textur machen Tintenfisch-Eier zu einer interessanten Erfahrung. Auch der Geschmack wird eher als der von Ikura (Lachs-Rogen) bezeichnet, wobei die Membran für den eigentlichen Geschmack nach Tintenfisch sorgt.

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