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Die Menschen in der Präfektur zeigen, dass der Schnee auch seine schönen Seiten hat

Hokkaido feiert „Animal Crossing“ mit Schnee-Skulptur

Das Game „Animal Crossing“ für die Nintendo Switch entwickelt sich in Japan langsam zu mehr als einer Möglichkeit, sich die Zeit zu vertreiben. Die digitale Insel-Welt wird ein Ort, um sich zu treffen und sogar Feiern und besondere Veranstaltungen werden immer mehr in der Spiele-Welt abgehalten.

Die Stadt Komaya ehrt das beliebte Konsolen-Spiel seit einigen Tagen mit einer besonderen Attraktion. In der Nähe des Postamtes der Stadt wurde Anfang Februar eine Schnee-Skulptur gebaut, die bekannte Figuren aus dem Game darstellt.

„Animal Crossing“ auf Hokkaido

Akira Anzai, der Leiter des Postamtes, schuf die Schnee-Skulptur, um die Stimmung der Kinder in der Nachbarschaft zu heben. Der Japaner entschloss sich die beiden Game-Charaktere Shizue und Tanukichi aus der weißen Masse, die es Japan aktuell in rauen Mengen zu finden gibt, zu gestalten.

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Gleichzeitig versetzte er die beiden in einen Tanuki-Shop, einem Gebäude, das im Spiel ebenfalls vorkommt. Die Skulptur ist so gebaut, dass sie außerdem auch noch als Schneepiste für eine lustige Schlittenfahrt genutzt werden kann.

Anzai begann Mitte Januar auf einem leeren Grundstück in der Nähe seines Arbeitsplatzes den Schnee zu sammeln. Anfang Februar investierte er drei Tage, um sein Kunstwerk zu gestalten. Der Chef der Poststation erklärte, dass er auch eine Nachtschicht einlegte, um die niedlichen Figuren möglichst schnell fertig zu bekommen.

Mädels aus Anime Crossing
Animal Crossing-Figuren Bild: Twitter / @hechima10040

Japaner begeistert jedes Jahr mit neuen Aufbauten

Die bekannten Charaktere aus Animal Crossing arbeitete er mit Bohrer und Meißel aus dem Schnee. Einen besonderen Fokus legte er dabei, die niedlichen Gesichtsausdrücke festzuhalten, für die die Figuren bekannt sind und weswegen sie so beliebt sind.

Akira Anzai ist in seiner Heimat bereits für seine aufwendigen Schnee-Skulpturen bekannt, mit denen er jedes Jahr aufs Neue die Menschen erfreut. Immer wieder lässt sich der Japaner von beliebten Figuren aus der Anime- oder Gaming-Welt inspirieren.

In diesem Jahr sei es besonders schwierig gewesen, das Animal Crossing-Kunstwerk fertig zu stellen, da sich das Wetter oftmals nicht als sehr stabil erwies und deswegen die Aufbau-Arbeiten unter erschwerten Bedingungen stattfanden.

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