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Die komplett möblierten Wohnungen kosten weniger als 100 Yen im Monat

Ikea Japan bietet Wohnungen mit Mini-Mieten an

Die schwedische Möbelhaus-Kette Ikea ist für ihre preiswerten Möbel bekannt. In Japan beginnt sie jetzt ihr Angebot zu erweitern und steigt in die Immobilienbranche ein. Kürzlich gab das Unternehmen über seine Social-Media-Kanäle bekannt, dass es eine neue Wohnung entworfen habe, die bald zur Miete angeboten wird. Die Wohnung ist komplett mit Ikea-Möbeln ausgestattet und soll im Monat nur 99 Yen (circa 80 Cent) kosten.

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Allerdings kann man bei einer solch niedrigen Miete keine luxuriösen Räume erwarten. Die Wohnung an sich ist nur 10 Quadratmeter groß und verfügt aber über zwei Etagen. Technisch gesehen, ist die Wohneinheit somit größer als die Tiny Houses, die die japanische Kette Muji 2017 vorstellte.

Wohnen á la Ikea

Beiden Ebenen sind durch eine Treppe verbunden. Im Erdgeschoss befindet sich der Eingang, die Küche, die auch Platz für eine Waschmaschine bietet, das Badezimmer und die Toilette. Im oberen Bereich befindet sich ein Schlaf- und Wohnzimmer.

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Die neue Wohnung ist Teil des Projekts „Tiny Homes„, das Ikea seit einiger Zeit durchführt. Bei der Idee geht es darum, dass man auch in winzigen Wohnungen Möglichkeiten schaffen kann, um es sich gemütlich zu machen und dort glücklich zu sein. Die Kampagne wird vom offiziellen Sprecher der Kette für das Projekt Blåhaj vorgestellt. Das international beliebte Stofftier macht in seiner neuen Funktion als Immobilienmakler eine gute Figur. Blåhaj stellte bereits eine Reihe von Werbevideos für die neue Kampagne vor. Dort erklärt er vordergründig die Grundidee hinter der Ikea-Wohnung.

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Meinungen sind gespalten

Bisher größter Haken an dem Projekt ist die Tatsache, dass die Wohnung erst einmal nur bis zum 15. Januar 2023 bezogen werden kann. Wer also nach einer kurzfristigen kostengünstigen Bleibe sucht, kann sich dafür bewerben. Die Wohnung mit der Mini-Miete befindet sich im Tokyoter Stadtteil Shinjuku, wobei die genaue Lage noch nicht bekannt gegeben wurde. In Japan sind kleine Wohnungen und beengte Wohnverhältnisse keine Seltenheit, trotzdem zeigen sich viele Follower über die Größe der Wohnungen überrascht.

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Die einen stören sich an der Winzigkeit der Einheiten, andere wiederum sehen sie als Konzept der Zukunft, in der solche „Tiny-Homes“ wahrscheinlich immer normaler werden. Bewerbungen können ab sofort über die Ikea-Webseite vorgenommen werden, wobei man allerdings bereits Teil der Ikea-Familie sein muss. Die Bewerbungsfrist endet am dritten Dezember.

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