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Immer mehr Touristen nutzen illegale „Shirotaku“ Taxis in Japan

Laut den japanischen Behörden nutzen immer mehr Touristen in Japan die billigen, aber illegalen Shirotaku-Taxis.

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In Japan ist es manchmal nicht ganz einfach von A nach B zu kommen. Glücklicherweise gibt es viele Taxis, die man überall in den großen Städten findet. Doch nicht jeder Tourist ist bereit die hohen Preise zu bezahlen und lässt sich deswegen von sogenannten Shirotaku (白タク) befördern.

Nun warnt die Polizei vor der Nutzung dieser illegalen Fahrdienste. Bei den Betreibern handelt es sich nämlich um private Personen, die keine Taxilizenz besitzen. Per App kann man sie zu Bahnhöfen oder Flughäfen bestellen. Da die Apps meistens auf Chinesisch und Englisch sind, wird der Fahrdienst überwiegend von ausländischen Touristen genutzt. Zusätzlich sprechen die Fahrer oft die Landessprache des Kunden.

Da Shirotaku-Fahrer aber keine Steuern zahlen, schaden sie der Wirtschaft. Dazu kommt, dass die Fahrer nicht ausgebildet und nicht immer versichert sind. Kunden werden also nicht entschädigt, wenn es zum Unfall kommt, was aufgrund der fehlenden Ausbildung durchaus geschehen könnte.

Die Polizei hat bereits einige chinesische, südkoreanische und anderssprachige Fahrer in der Umgebung Kyotos, im Kansai-Gebiet und in Tokio verhaftet. Laut Daten der App sind aber noch Tausende Shirotaku-Fahrer aktiv. Weder Fahrer noch Touristen lassen sich von der Gefahr abschrecken. Manche Betreiber bieten zusätzlich zu den Fahrten auch noch Touren oder Fotoshootings vor Sehenswürdigkeiten an.

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Touristen mögen die persönlichen Fahrer und die Sicherheit, die sie durch direkten Service und das Sprechen der eigenen Sprache bekommen. Trotzdem bittet die Polizei darum, dass man die Shirotaku nicht weiter nutzt. Zurzeit arbeitet das Verkehrsministerium des Bezirks Kanto mit der Polizei und den Taxiunternehmen zusammen, um die illegalen Fahrer zu stoppen. Gleichzeitig versucht man die offiziellen Taxis für Touristen attraktiver zu machen.

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