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In Japan werden Sex-Spielzeuge langsam Mangelware

Der Coronavirus macht selbst vor dem Schlafzimmer der Menschen nicht Halt

Der Ausbruch des Coronavirus ist nicht nur eine Gesundheitskrise, sondern führt auch vermehrt zu Lieferschwierigkeiten. Atemmasken waren bald Mangelware und die Geschäfte werden leer gekauft, sobald neue Lieferungen eintreffen. Aber auch andere Waren werden langsam knapp.

Das Foto eines japanischen Twitter-Nutzers wurde im Land schnell weiterverbreitet und weist darauf hin, dass auch andere Produkte, wie Love Toys, von der Lieferknappheit betroffen sind. Die ersten Shops weisen auf Schildern bereits darauf hin, dass solche Artikel langsam zur Neige gehen und man mit Nachschub erst Ende April rechnet, wenn überhaupt.

Twitter-Bild bewegt die Gemüter

Eine Nachricht, die nicht nur bei dem Fotografen für Unruhe sorgt. Wegen des Virus werden die Menschen davor gewarnt, sich an überfüllten Plätzen aufzuhalten oder Veranstaltungen zu besuchen. An Hochschulen und Universitäten fällt der Unterricht aus und die Firmen schicken ihre Mitarbeiter ins Home-Office.

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Die Menschen verbringen also viel Zeit allein zu Hause und wenn man in der Wohnung festsitzt, ist jede Form von Unterhaltung gern gesehen. Einige Japaner verbringen die Zeit mit Online-Manga oder Anime-Streaming, wiederum andere nutzen die Zeit, um sich um sich selbst zu kümmern, was zu einer erhöhten Nachfrage in den einschlägigen Geschäften führt.

Ein weiterer Faktor, der den aktuellen Warenmangel erklärt, ist die japanische Fuzoka (dt: „sexuelle Unterhaltung“) Industrie. Prostitution ist in Japan illegal, deswegen werden in kleinen Clubs und Etablissements in den Seitenstraßen der Großstädte Ausweich-Möglichkeiten wie erotische Massagen und Waschungen angeboten. Allerdings warnt die Regierung auch an dieser Stelle vor Menschenmengen und zu engem Körperkontakt, was es für solche Einrichtungen schwierig macht, weiterhin ihren Service anzubieten.

Selbst bei großen Anbietern Mangelware

Angesichts dieser doppelten Belastung, nämlich der vielen Zeit zu Hause und fehlenden Fuzoku-Angeboten, bleiben den einsamen Japanern nicht viele Möglichkeiten, was die gesteigerte Nachfrage nach Waren für Erwachsene in Japan erklärt. TENGA gehört zu den größten Herstellern für solche Artikel in Japan und wenn diese selbst dort Mangelware werden, wie das Twitter-Bild belegt, werden wohl auch dort bald die ersten Hamster-Käufe anstehen.

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