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Japanische App visualisiert Zuckergehalt in Getränken

Bisher allerdings noch nicht verfügbar

Heute gibt es viele Tipps, die helfen gesund zu bleiben. Eine Sache wird immer wieder in den Fokus gestellt: man sollte möglichst auf Zucker verzichten. Der Verzehr von Zucker soll für Gewichtszunahme sorgen, das Risiko für Krebs, Herzerkrankungen und Diabetes steigern und den Alterungsprozess beschleunigen.

Eine Hauptquelle für Zucker sind alkoholfreie Getränke. Säfte, Sportgetränke und vorbereitete Kaffees und Tees sind bekannt für ihren hohen Gehalt des weißen Süßungsmittels. Allerdings fällt es den gesundheitsbewussten Verbrauchern manchmal schwer zu erkennen, wie viel Zucker wirklich in einem bestimmten Getränk enthalten ist. Die Etiketten geben zwar den Wert an, eine neue App macht den Wert allerdings sichtbar.

Ein japanischer Twitter-Nutzer hat eine App entwickelt, die den Barcode eines Getränks scannt und dann eine visuelle Darstellung des Zuckergehalts anzeigt. In einem Twitter-Video demonstriert er seine App an der in Japan beliebten Limonade Mitsuya Cider. Auf dem Bildschirm erscheint dann eine Flasche, die anzeigt, wie viel von dem Getränk wirklich Zucker ist.

Bei Knopfdruck fallen die Würfel

Das Endergebnis gibt einem schon zu denken, denn in einer einzelnen Flasche Mitsuya-Limo sind 13,8 Würfel enthalten. Drückt der Benutzer in der App auf „Kakutei“ („Bestätigen“) fallen 13 Würfel Zucker aus dem oberen Teil des Bildschirms und landen auf dem Bildschirm, wo sie fröhlich hin und her wackeln. Die Funktion der App geht aber noch weiter und erklärt, dass diese Zahl den empfohlenen Tageswert an Zucker um 229,2 Prozent überschreitet.

Das Twitter-Video ging in Japan schnell viral und viele andere Nutzer äußerten sich positiv zu der Erfindung. Viele halten die App für äußerst nützlich, nicht nur für Diabetiker. Wiederum andere Nutzer wünschen sich eine ähnliche App, die den Salzgehalt von Speisen anzeigt. Sportfreunde und Personen, die gerade eine Diät machen, sind von der Erfindung ebenfalls schwer begeistert.

Viele Nutzer fragen nach dem Namen der App und wo man sie bekommen kann. Allerdings erklärt der Erfinder, dass er die Anwendung bereits vor einem Jahr entwickelte und sie aus verschiedenen Gründen nicht weiterentwickelte. Bisher ist sie noch nicht verfügbar. Die große Nachfrage sorgte dafür, dass der Entwickler sich entschied, die App im iPhone-App-Store anzumelden. Aktuell wartet er auf die Freigabe.

Bisher wäre die Anwendung nur in japanischer Sprache verfügbar. Es ist auch fraglich, ob sie bei Getränken, die außerhalb Japans erschienen sind, funktionieren wird. Wer aber nach Japan reist und wissen möchte, was er sich so an Zucker einverleibt, sollte die App im Hinterkopf behalten.

Quelle: Twitter

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