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Dank Kakushin Nishihara wird das traditionelle Instrument wieder gern gehört

Japanische Künstlerin macht Biwa-Musik wieder modern

Japan ist es auch deswegen so interessant für die Menschen in unserem Kulturkreis, weil dort alles ein wenig anders ist. Das gilt auch für das Essen, die Familie und die Vorstellung des Todes. Auch die außergewöhnliche Musik des Insel-Landes erfreut sich international immer größerer Beliebtheit.

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In Japan ist das traditionelle Instrument Biwa, eine Art Kurzhalslaute, eng mit Poesie und Eleganz verbunden. Die Forschung geht davon aus, dass sie nach dem Jahr 700, während der Nara-Zeit, aus China ins Land kam. Oftmals wird ihre Musik in traditionellen Geschichten und Volkssagen eingebaut. Früher war sie auch kaiserlichen Hof ebenfalls ein sehr beliebtes Instrument.

Geschichten erzählen mit Musik.

Die japanische Künstlerin Kakushin Nishihara hat sich dem Spielen traditioneller Instrumente verschrieben. Die Live-Performance Musikerin setzt dabei auch auf dramatischen Bilder, um eine eigene Geschichte zu erzielen und damit immer wieder außergewöhnliche Atmosphären zu kreieren. Um die Wirkung ihrer Musik noch zu unterstreichen, tut sich die Musikerin auch immer wieder mit anderen Künstlern zusammen.

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Auch ihren Gesang passt die Musikerin an ihre Instrumente an und wählt oftmals den traditionellen Min`yo-Stil, der die Rolle der Biwa als Mittel der Erzählung noch hervorhebt. Für die Künstlerin besitzt die Biwa einen ganzen eigenen Bereich in der Welt der Musik. Sie ist nicht strikt durch den Rhythmus definiert, sondern erlaubt den Musikern einen eigenen Ausdruck zu finden, indem er frei zwischen den Stilen und Klängen wechseln kann.

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Gleichzeitig erklärte die Japanerin, dass sie immer noch dabei ist, die Möglichkeiten des Instruments zu erkunden, wobei sie ebenfalls auf die Zusammenarbeit mit anderen setzt, die ihre Kreativität und ihre Harmonien mit einbringen. Deswegen experimentiert Nishihara gern mit ihrer Biwa.

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Traditionelles japanisches Instrument neu entdecken

Die natürlichen Klänge der Biwa werden durch Elektronik-Sounds noch unterstützt, wobei die Ergebnisse manchmal anders ausfallen als erwartet. Die Pandemie setzt aber auch dem Forscherdrang der Künstlerin Grenzen. Kakushin Nishihara trat vor der Pandemie überall auf der Welt auf, aktuell sind ihr nicht einmal kleine Konzerte in Japan erlaubt.

In der letzten Zeit hat sich die Künstlerin aufs Komponieren konzentriert. Allerdings ist die Japanerin auch in den sozialen Netzwerken sehr aktiv und hat einen eigenen Instagram und YouTube-Account. Zusätzlich bietet die Künstlerin auch Online-Unterricht auf dem traditionell japanischen Instrument an. Weitere Informationen dazu teilt die Musikerin über ihre eigene Internetseite.

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