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Fächer schützt Maske

Japanische Maskenfächer sollen einen sicheren Restaurantbesuch sichern

In Japan herrscht in einigen Präfekturen wieder der Ausnahmezustand. Restaurants wurden deswegen angewiesen besonders auf die Coronamaßnahmen zu achten. Als sehr beliebter Infektionsschutz beim Essen gilt aktuell der Fächer. Ein Unternehmen aus Osaka hat nun ein Modell entworfen, dass mit einer Maske integrierbar ist.

Die Kunststoffverarbeitungsfirma Kawakita stellte letzten Monat seine Mix aus Handfächer und Maske vor. Masukucchi heißt der Maskenfächer, der das Auswärtsessen entspannter machen soll. Der Fächer sieht an sich wie ein normales Handmodell aus transparentem Plastik aus.

Maske wird sicher aufbewahrt

Allerdings ist der obere Teil eine Art Tasche, in die Personen während des Essens ihren Mundschutz packen können. Die Idee dahinter ist, dass sie die Maske nicht am Ohr baumeln, in Tasche stecken oder auf den Tisch legen müssen.

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So soll verhindert werden, dass die Maske möglicherweise mit verseuchten Flächen in Kontakt kommt oder selbst vielleicht den Virus verbreitet. Der Fächer kann nach dem Essen einfach mit der unbenutzten Seite unbesorgt auf den Tisch gelegt werden.

Zusätzlich lässt er sich bequem um den Hals tragen und beschlägt nicht, wie Gesichtsschilder.
Der Fächer ist wiederverwendbar und kann einfach gereinigt werden. Nur die Masken müssen regelmäßig ausgetauscht werden.

Maskenfächer soll Restaurants helfen

Die Umsetzung zum Maskenfächer kam Firmenpräsident Ichiro Kawakita nachdem er letzten Dezember Besuch in seinem Büro hatte. Ein Mann in den sechzigern aus Tsu, Mie hatte Kawakita einen Prototyp des Fächers gezeigt. Der Mann bat um Hilfe bei der Produktion, da er Restaurants in der schweren Zeit helfen wollte.

Kawakita verstand seine Absichten gut und stimmte sofort zu. Sie arbeiteten daran den Prototypen möglichst schnell Markttauglich zu machen und bereits diesen Februar war die Entwicklung abgeschlossen. Kawakita sagte dabei, dass die Erfahrung ihn erneut gezeigt hat, dass die Produktion ein toller Job ist, um Ideen in Form zu bringen.

Ursprünglich war geplant, dass sie den Fächer nur unter der Hand produzieren, während sein Erfinder sie an Unternehmen verkauft und sich um das Patent kümmer. Kawakita entschied sich aber um und begann den Verkauf Online sowie direkt an einzelne Kunden. Zu kaufen gibt es den Masukucchi seit dem 15. April für 550 Yen (ca. 4,19 Euro).

Die Idee von Fächern beim Essen gibt es bereits seit einigen Monaten und wird mittlerweile auch von Regierungen unterstützt. Kunden sollen sie sich beim Essen und Sprechen vor dem Mund halten, damit sie Speicheltröpfchen, die möglicherweise den Virus enthalten, aufhalten.

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