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Japanische Sicherheitsfirma verkleidet Wachmänner als Ninjas

Die japanische Sicherheitsfirma SCC Co in Koka genießt derzeit großen Erfolg, indem sie als Ninjas verkleidete Wachmänner anbietet.

Koka ist eine Stadt im Westen Japans und als Geburtsort einer berühmten Ninja-Schule bekannt. Die dort ansässige Sicherheitsfirma beschloss, sich die Berühmtheit der Stadt für Ninja-Tourismus zu Nutze zu machen. 2016 setzte sie zum ersten Mal Ninja-Wachmänner bei einer Verkehrsüberwachung in der Stadt ein.

Seitdem erhält die Firma stetig neue Aufträge, denn die besonderen Sicherheitskräfte erfreuen sich großer Beliebtheit in der Öffentlichkeit. Vor allem High School-Schüler und Ausländer fragen oft nach Fotos mit den Wachmännern.

Geleitet wird SCC Co von der 36-jährigen Maya Miyoshi, die als „kunoichi“ (weiblicher Ninja) gekleidet ist. Sie trägt eine dunkelrote Uniform im Judo-Stil und ist mit Spielzeug-Shuriken, sowie einem Samuraischwert-förmigen Knüppel bewaffnet. Die Firmenchefin gibt an, sie habe generell einen Hang zum Ungewöhnlichen: „Ich habe schon immer gerne etwas anderes gemacht. Ich will eine Veränderung in der Sicherheitsindustrie bewirken, die altmodisch und ernst wirkt“.

Mit ihren Ideen hat Miyoshi viele in der Industrie überrascht, seitdem sie SCC im Jahr 2011 als eine Ausgliederung aus der Sicherheitsabteilung des Unternehmens von ihrem Ehemann übernahm. Inspiriert wird sie dabei von ihren Erfahrungen aus der High School, an der sie Design studierte.

Derzeit hofft die kreative Japanerin, dass ihre Ninja-Wachmänner für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 in Tokyo engagiert werden: „Ninjas sind Weltklasse-Ikonen und wir wollen, dass sich die Menschen mit den Sicherheitskräften an den Sportstätten vertraut fühlen“. Des Weiteren treibe es auch den Rest der Industrie an, wenn SCC Co Aufmerksamkeit errege.

Laut der All Japan Security Service Association blüht die japanische Sicherheitsindustrie seit dem Erfolg bei der Olympiade im Jahr 1964. Damals wurden die Leistungen der Sicherheitskräfte beim Beschützen des Athleten-Dorfes weitläufig von der Öffentlichkeit und dem Geschäftsbereich anerkannt.

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