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Japanischer Affenpark hat wieder Neuigkeiten

Hunderte wilder Affen aus nächster Nähe im Affenpark zu beobachten hat einen gewissen Reiz. Denn in Japan kann man sie in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Sie kommen freiwillig in den Park auf der Suche nach Essen, das ein Parkführer für sie verteilt.

Der Takasakiyama Natural Zoological Garden – ein wahres Affenparadies – ist während der Rugby Weltmeisterschaft vermutlich eins der beliebtesten Reiseziele in Oita. Der Name des Zoos könnte einigen von Euch bekannt vorkommen, da der Affenpark bereits 2015 für Aufsehen sorgte. In diesem Jahr gaben sie einem Babyaffen den Namen Charlotte zu Ehren der neugeborenen Prinzessin Großbritanniens. Kurz darauf erhielten sie jedoch einige Beschwerden, die diese Ehrerbietung als respektlos empfanden. Doch da die britische Botschaft in Tokyo sich nicht mit diesem Fall beschäftigte, behielten sie den Namen bei.

Aktuell können Besucher im Affenpark zwei Gruppen von etwa 600 japanischen Makaken beobachten. Jede der beiden Truppen erhält abwechselnd ihr Futter vor den Besuchern des Zoos. Ganz besonders spannend ist dieses Ereignis dadurch, dass der Park auf dem 628 Meter hohen Berg Takasaki gelegen ist und die Affen freiwillig dort hin kommen. Den Besuchern ist es erlaubt, Fotos zu machen, die sie dann meist in sozialen Netzwerken veröffentlichen. Besonders beliebt sind dabei die kleinen Babyaffen, die auf den Rücken ihrer Eltern umhergetragen werden.

Der Affenpark und seine freien Affen haben eine lange Geschichte

Der Zoo öffnete im März 1953, nachdem die Stadt damit begonnen hatte, wilde Affen zu füttern. Dies war ihre Reaktion auf die herumwandernden und Dinge zerstörenden Affen. Durch die Schaffung eines Affenparks, in dem sie Futter erhalten, hielten sie die Tiere davon ab, durch die Stadt zu streunen. Bis 2002 besuchten seitdem regelmäßig drei Affen-Truppen den Park. Die erste tauchte seit Juni dieses Jahres nicht mehr auf und so verbleiben bis heute nur zwei Gruppen, die immer wieder zurückkehren. So verwunderlich und traurig das Verschwinden der ersten Truppe ist, so zeigt es jedoch deutlich, dass die Tiere tatsächlich vollkommen frei sind, was den Park zusätzlich besonders macht.

Doch wenn es um die Vergangenheit von diesem Affenpark geht, gibt es eine weitere Geschichte, die erwähnenswert ist. Sie handelt von dem legendären Boss „Benz“. Denn er ist der einzige, der jemals Anführer von zwei verschiedenen Affengruppen war. Er verließ seine erste Truppe auf der Suche nach einem weiblichen Partner. Daraufhin schloss er sich einer zweiten an und wurde auch dort Anführer. Im Januar 2015 starb er mit geschätzten 35 Jahren. Umgerechnet auf Menschenjahre wurde er damit fast 100. Doch natürlich ist diese Legende nicht alles, was der Park zu bieten hat.

Für die Besucher der Rugby Weltmeisterschaft bietet der Affenpark ein besonderes Erlebnis

Der Zoo erklärt, dass sie vor allem auch für die Besucher der Rugby Weltmeisterschaft etwas Einzigartiges bieten wollen. Und die wilden Affen, die zahlreiche Besucher verzaubern, sind dabei ihre Hauptattraktion. Dennoch zwingen sie die Tiere niemals, zu ihnen zu kommen oder sperren sie ein. Die Affen, die in den Affenpark kommen, tun dies auf vollkommen freiwilliger Basis. Daher gibt es auch Tage, an denen sie nicht auftauchen, weil sie in den Bergen genug Essen finden. Doch dafür kommen sie bei wenig verfügbarem Futter in den Bergen bei jedem Wetter den Weg in den Park. Ob Regen, Schnee oder Gewitter, die Affen finden ihren Weg. Aus diesem Grund jedoch rät der Park, dass Besucher sich vorher anmelden und mehrere Tage einplanen, falls die Tiere an genau dem gewählten Tag nicht auftauchen. Denn dann gibt es auch keine Touren.

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