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Japanischer Angestellter riskiert Kündigung für kranke Ehefrau

Japaner gelten als überaus pflichtbewusst und würden in der Regel nicht ihrem Vorgesetzten widersprechen oder ihre Arbeitsstelle einfach so früher verlassen. Dennoch riskierte ein Angestellter vor Kurzem entlassen zu werden, weil er eher nach Hause ging.

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Es gibt mehrere Klischees über japanische Büroangestellte. Eines besagt beispielsweise, sie seien auf der Arbeit unterwürfig und zu Hause interessieren sie sich für nichts. Dass das nicht wahr ist, zeigt die Geschichte eines Twitter-Nutzers über eine Freundin und ihren Ehemann.

Er schrieb, dass sein Bekannter sich direkt an seinen Vorgesetzten wandte, als er erfuhr, dass seine Ehefrau die Grippe hatte und es ihr sehr schlecht ginge. Er bat darum, früher nach Hause gehen zu dürfen, um sich um sie zu kümmern.

Doch seinem Vorgesetzten gefiel das gar nicht. Er drohte dem Mann, dass er sehr leicht ersetzbar sei. Der Angestellte ließ sich jedoch nicht einschüchtern und antwortete laut den Aussagen des Twitter-Nutzers lediglich:

„Meine Frau kann man nicht ersetzen, Sie Idiot!“

Anschließend verließ er seine Firma und ging davon aus, dass dies sein letzter Tag in dem Unternehmen gewesen sei. Doch der Twitter-Nutzer erzählte anschließend, dass der Ehemann seinen Job behalten habe. Dafür sei jedoch sein Vorgesetzter entlassen worden.

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Ob die Kündigung direkt mit dem Vorfall in Verbindung steht, ist nicht klar. Dem Image des Unternehmens hat die Aktion, ihren Angestellten gehen zu lassen, damit er sich um seine kranke Frau kümmert, allerdings nicht geschadet.

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